xrvsiro hat geschrieben: Sa 5. Sep 2020, 21:31
Cooler wiederspruch.....
Motorrad unter 200kg und im nächsten gedanken crf1000
Die CRF1000 ohne DCT hat nicht "viel" mehr als 200kg - zumindest ist sie leichter, als meine RD04. Die Tenere hat auch 204kg, die KTM 209kg...
Mir ist schon klar, dass es "meine" eierlegende Wollmilchsau nicht gibt. Irgendwo werd ich Abstriche machen müssen. Die Frage ist nur wo.
Hundatwassa hat geschrieben: Sa 5. Sep 2020, 21:29
Eine T7 oder KTM790 is a Fahrrad dagegen (das soll kein Kompliment sein )
Ein langstreckentaugliches Fahrradl ist schon cool. Die LC4 ist auch Langstreckentauglich. Nur nicht auf Asphalt
Probier mal einen Reisebomber im Sand oder generell auf losem Untergrund aufzuheben und dann mach das mal mit einem Fahrradl. Einmal ist egal, aber 10 mal am Tag ist dir nimmer wurscht.
Die Tenere werd ich sicher probefahren - ich war nur etwas schockiert wegen dem recht dünnen Händlernetz. @Siro: hast eine Empfehlung?
Falls Du bis zum ÖTTT noch keine Tenere probegefahren bist, wird sich das dort sicher machen lassen
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Mo 7. Sep 2020, 13:28
von Teerbaer
Maennerzimmer hat geschrieben: Mo 7. Sep 2020, 10:35
Falls Du bis zum ÖTTT noch keine Tenere probegefahren bist, wird sich das dort sicher machen lassen
Ganz sicher, sind ja schon zwei dabei
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Mo 7. Sep 2020, 14:18
von Sulak RD04
Darauf komm ich gerne zurück. Yamaha Händler sind etwas dünn gesät in Wien...
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Mo 7. Sep 2020, 15:10
von Zwergerl
@Männerzimmer & Teerbear: Kommen da leicht 2 "Abtrünnige" ??? bin gespannt
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Mo 7. Sep 2020, 15:17
von Maennerzimmer
Wir sind ja immer noch "Freunde der Africa Twin" (und deren Fahrer)
Übrigens, das mit dem 10x aufheben probier ma aber ned aus, gell
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Mo 7. Sep 2020, 16:02
von Zwergerl
Maennerzimmer hat geschrieben: Mo 7. Sep 2020, 15:17
Wir sind ja immer noch "Freunde der Africa Twin" (und deren Fahrer)
Bin ja auch nur ne Freundin der Twin
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Mo 7. Sep 2020, 16:10
von Teerbaer
Aber zumindest habe ich mittlerweile zwei Zylinder, und das in einem Motorrad
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Mo 7. Sep 2020, 19:25
von xrvsiro
Genau teerbär...nach der ktm hast jetzt endlich ein motorrad
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Di 8. Sep 2020, 10:38
von spezi266
Ich steh immer noch zu den alten, unverwüstlichen Dingern;
Meine Favoriten sind:
Yamaha XT 600/TT600
Honda Dominator, Transe 600 PD10, XRV Africa Twin
Suzuki DR650
Brauche das neumodische Elektronikklumpat alles nicht.
Diese Modelle sind preisgünstig zu erstehen (kannst mehr Urlaub machen und brauchst net so viel hackeln und Kredit abzahlen)
Ein Händler interessiert mich wenig, weil das Zubehör lass ich mir liefern. (Yamahahändler wäre von meinem Wohnsitz aus Binder Wn.Nstd. 45km, oder Gesslbauer Birkfeld 50km)
Die Service Manuals, die man braucht lassen sich auch übers Internet runterladen.
Selbst ABS brauch ich nicht. Irgendwie geht das Handgelenk von selbst auf wenn der Heidenau am Vorderrad zu schaben beginnt.
Die Qualität der 90er Jahre, wurde selbst bei japanischen Herstellern nicht mehr erreicht.
KTM/Huski, nach Angaben meiner polnischen Kollegen. Fahrwerk und Motor Traum, Qualität letzter Ramsch (701er Kupplungskorb bei nur 6tkm aufgelöst, Chaos im Motorgehäuse)
Bei all unseren Touren, ist noch keines der alten Modelle ausgefallen.
Und ein Aufbohren des Zylinders mit neuem Kolben ist an einer XT sicher einfacher zu bewerkstelligen, als ein Krümmerwechsel an einer verbauten Kanten. Die XT fährt dann wieder die nächsten 90tkm, bei der Orangenen ist es fraglich.
Mich juckt derzeit keines der ,,Neufahrzeuge".
LG vom Spezi
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Di 8. Sep 2020, 21:58
von Leeroy
Hy Ludwig,
ich hätt meine TT600 Belgarda nicht hergeben sollen , oder zumindest das Fahrwerk behalten und in eine E einbauen.
Sind in gutem Zustand nicht mehr leicht aufzutreiben.
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Mi 9. Sep 2020, 07:39
von xrvsiro
Leeroy hat geschrieben: Di 8. Sep 2020, 21:58
Hy Ludwig,
ich hätt meine TT600 Belgarda nicht hergeben sollen , oder zumindest das Fahrwerk behalten und in eine E einbauen.
Sind in gutem Zustand nicht mehr leicht aufzutreiben.
Ich habs dir gsagt damals...du mopedmörder hast sie auch noch zerlegt und in teilen verhöckert,damit sie für alle zeiten verloren ist
Jetzt raunz ned
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Mi 9. Sep 2020, 21:27
von Sulak RD04
spezi266 hat geschrieben: Di 8. Sep 2020, 10:38
Selbst ABS brauch ich nicht. Irgendwie geht das Handgelenk von selbst auf wenn der Heidenau am Vorderrad zu schaben beginnt.
Naja, im manchen Situationen schadet es nicht. Vor 2 Wochen ist mir in der Nacht bei Regen ein Hase vor's Motorrad gelaufen. Im ersten Moment machst zu. Die Räder haben zwar nicht blockiert, aber das war mehr Zufall. Erst als ich realisiert hab, dass es "nur" ein Hase ist, bin ich von der Bremse runter. Das spielt sich zwar in weniger als einer Sekunde ab, aber manchmal reicht das, um die Fuhre nicht mehr einzufangen. Es muss auch nicht immer Wiese neben der Fahrbahn sein...
Letzte Woche durfte ich aus ca. 140km/h auf der Autobahn eine Vollbremsung machen, weil sich unmittelbar vor mit einer zerlegt hat. Immer wieder ein Erlebnis. Da ist nimmer viel Platz für "aufmachen". So ein modernes Auto verzögert schon brachial...
Früher war mir das fehlende ABS auch ziemlich wurscht. Aber mittlerweile hab ich zwei Kinder daheim und hab das Bedürfnis keine (allzu) unnötigen Risiken einzugehen -> ich werd' alt
spezi266 hat geschrieben: Di 8. Sep 2020, 10:38
Die Qualität der 90er Jahre, wurde selbst bei japanischen Herstellern nicht mehr erreicht.
KTM/Huski, nach Angaben meiner polnischen Kollegen. Fahrwerk und Motor Traum, Qualität letzter Ramsch (701er Kupplungskorb bei nur 6tkm aufgelöst, Chaos im Motorgehäuse)
Dass ich etwas wie die Africa nimmer kriege, ist mir klar. Die Qualität von KTM durfte ich erst gestern wieder erleben. Nachdem jetzt kein Benzin mehr ausrinnt, nimmt das Öl an der unteren Hälfte des Motors wieder überhand Also hab ich gestern die defekte Dichtung vom Starterdeckel getauscht. Wenn man sich den Deckel genauer ansieht muss man sich echt auf den Kopf greifen. Überall scharfe Grate - speziell in der Nut für die Dichtung. Wundert mich, dass die überhaupt so lange gehalten hat. Schön sind eigentlich nur Flächen und Kanten, die man von außen sieht. Sogar die neue Dichtung (Gummi) hat einen gut sichtbaren Materialüberschuss von der Produktion gehabt. Generell sind alle Gummiteile bei KTM schon extrem gealtert. Ein paar Schläuche hab ich sofort ausgetauscht, der Rest ist demnächst fällig. Bei der Twin hab ich großteils noch die 30 Jahre alten originalen Gummiteile drin und die schauen im Vergleich zur KTM fast neuwertig aus!
Daher ist die KTM bei mir mittlerweile nicht mehr in der engeren Auswahl (Probefahrt überleg ich mir noch ).
LG,
Klaus
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Mi 9. Sep 2020, 22:07
von Zwergerl
Bitte er redet von seiner LC4, net von meiner KTM
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Do 10. Sep 2020, 00:43
von Hundatwassa
Ich übe im Zuge der Motorradausbildungen, die ich mache, mehrmals die Woche volles bremsen ohne das ABS zu aktivieren. Irgendwann spürst, wie der Gummi im Asphalt greift und ob noch was geht, etc...
Trotzdem hilft das bei einer Schreckbremsung genau nix, wie letztens feststellen musste. Ich fuhr an einer fast stehenden Fahrzeugkolonne vorbei, als plötzlich ein Auto unmittelbar vor mir ausscherte und mit Vollgas auf die Nebenspur wollte. Ich sah mich schon übers Auto köpfeln und betätigte die Vorderbremse so fest, dass (ich glaub zum ersten mal nach 140tkm) das ABS der AT eingriff - und dass, während ich gleichzeitig nach links ausgewichen bin. Ohne ABS wäre ich vorne weit länger gerutscht und ziemlich wahrscheinlich gelegen, bevor ich die Bremse soweit gelöst hätte um auszuweichen. Das ganze war auch noch auf einer schraffierten Sperrfläche (ja, ich weiß, da darf ma ned fahren...).
Ich kann ABS (insbesondere gut eingestellte, wie die von Honda) nur wärmstens empfehlen. Eine Schreckbremsung (und nur dafür ist es konzipiert) kann man nicht kontrollieren, selbst wenn man täglich trainiert...
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Do 10. Sep 2020, 06:21
von xrvsiro
Im alltagsbetrieb absolut richtig!
Für offroad sollte es abschaltbar sein.
So wie bei der Benelli TRK
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Do 10. Sep 2020, 07:49
von Sulak RD04
Ich kann Emre nur zustimmen. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass ich im Augenblick wesentlich weniger Fahrpraxis habe und somit auch schlechter bremsen kann, sollte mein Wunsch nach einem ABS zumindest nachvollziehbar sein...
Wenn ich im Schotter das ABS am Hinterrad deaktivieren kann, bin ich schon zufrieden
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Do 10. Sep 2020, 07:53
von Sulak RD04
Zwergerl hat geschrieben: Mi 9. Sep 2020, 22:07
Bitte er redet von seiner LC4, net von meiner KTM
Auch bei deinem Kürbis gibts genug Dinge, du verdrängst sie nur: gerissener Krümmer vom hinteren Zylinder, durchgerostetes Sammelrohr, festgerostete Schrauben an den Schalldämpfern, die schwindlige Tankausgleichsverbindung, der defekte Kupplungskorb, der defekte Kupplungsnehmerzylinder,...
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Do 10. Sep 2020, 09:45
von Riodanubio
Die Motorradzukunft liegt eher im Poimo. Sehr leicht, handlich, keine Abgase und kaputt gehen kann auch fast nix :
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Do 10. Sep 2020, 17:28
von xrvsiro
Ja,oder du holst dir einen DOC Green E Roller vom Hofer
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Do 10. Sep 2020, 18:19
von oldbutbiker
Hey Siro, sag nix gegen einen E-Scooter! Hab den Xiaomi Mi Prof und seit September 2019 immerhin 850 km damit abgespult
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Do 10. Sep 2020, 18:32
von Dan
Riodanubio hat geschrieben: Do 10. Sep 2020, 09:45
Die Motorradzukunft liegt eher im Poimo. Sehr leicht, handlich, keine Abgase und kaputt gehen kann auch fast nix :
und zu dem ist es aufblasbar...
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Do 10. Sep 2020, 19:44
von Hundatwassa
Bei der AT kann man das ABS hinten abschalten. Ist aber komplett unnötig, man kann mit ABS viel besser im Schotter bremsen. Insbesondere bergab ist es wichtig, dass auch das Hinterrad nicht blockiert sonst liegst genauso in Kurven querstellen geht auch mit ABS. Die von Honda dürften da eine ziemlich gute Abstimmung gefunden haben
Aber wer unbedingt will kann’s eh abschalten wer will kann auch vorne abschalten, muss nur den Sensor abnehmen
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Fr 11. Sep 2020, 06:36
von Austriabird
Hi,
hast du schon mal an die v-strom gedacht? Die kleine XT. Der Motor ist super, wenig Verbrauch, so schwer ist sie auch nicht. ABS leider nicht zum Abschalten - müsste man was basteln. So richtig offroad ist sie halt nicht...
oder ev. X-ADV?
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Fr 11. Sep 2020, 19:41
von xrvsiro
Vstrom ist auch gut ,vor allem die neue 100üer im drbig look.hat halt garnix mit offroad am hut
Re: Die Nachfolge
Verfasst: So 13. Sep 2020, 11:41
von Brembo
Den Emre seine Geduld bewundere ich.
Die meisten die da schreiben das das alles schlecht ist haben die RCF noch gar nicht ausprobiert! (bzw sind schon einige t km damit gefahren)
Wenn sich jemand nichts Neues kaufen will oder kann ist das ja ok. Wenn wer Angst hat das er das ABS nicht abschalten kann versteh ich das voll.
Unbedingt gehört da was von der Honda>Seite gemacht.
Jemanden zu raten er soll sich ein Fahrzeug ohne ABS kaufen kann ich nicht verstehen.
lG Brembo
Re: Die Nachfolge
Verfasst: So 13. Sep 2020, 15:07
von Sulak RD04
Es kommt halt immer drauf an, was du mit der CRF machen willst. Ich denke, dass mehr als 95% der Besitzer die "Zivilisation" wie wir sie gewohnt sind, mit dem Motorrad nie verlassen werden. Wenn wirklich mal was kaputt gehen sollte, wird der Automobilklub angerufen, die bringen die Maschine in die Werkstatt und am nächsten Tag wird's repariert.
Die paar wenigen, die sich wirklich aus der Komfortzone raustrauen und z.B. in die Mongolei oder nach Kapstadt gondeln, werden wahrscheinlich auf anderen Maschinen fahren. Nicht weil sie verlässlicher sind, sondern weil sie einfacher zu reparieren sind falls doch was kaputt gehen sollte. Das ist für mich der einzige Grund, warum ich auf ein ABS (nur als Beispiel für die vielen anderen technischen Errungenschaften) verzichten würde.
Die kleine V-Strom hab ich mir mal kurz angesehen, aber eigentlich nicht in Betracht gezogen. Rein von der Sitzposition/der Form her würde ich mit der nicht schottern wollen. Auf mich macht sie den Eindruck eines "2WD SUVs"
Re: Die Nachfolge
Verfasst: So 13. Sep 2020, 20:51
von Hundatwassa
Wenn mir in der Mongolei das ABS eingeht dann fahr ich halt ohne weiter bremsen kann man ja trotzdem und mehr hat die 2016‘er AT ned... ansonsten einfach ein Pferd nehmen, oder einen Dinosaurier
Re: Die Nachfolge
Verfasst: So 13. Sep 2020, 21:50
von pultquaeler
Das ABS ist nicht das Problem.
Ich war schon mit 2 AT in der Mongolei unterwegs ( Nicht ich, aber meine Mitfahrer )
Problem ist eher der hintere Stossdämpfer, der ist zu weich, und das Zubehör was man raufschraubt.
Wenn wirklich das ABS eingeht ( mit mit meiner BMW 2018 in Russland kurz mal passiert ) dann fährt man halt ohne.
Einspritzer halte ich inzwischen als zuverlässiger als Vergaser ( Beides probiert, Probleme eher mit Vergaser )
Und die wenige Elektronik ist irrelevant unterwegs.
Also in groben würde ich aus meinen Beobachtungen sagen, ( Viele Motorräder getroffen auf den Reisen ) das die Modernen Motorräder eher alle zuverläßig sind.
Wenn wirklich mal was ist ( eher selten ) dann kann man normale eventuell leichter reparieren.
Aber die Probleme unterwegs mit denen die Leute Großteils kämpfen:
Das ABS war als Beispiel für die „böse“ Elektronik gemeint. Ich hab in Italien einen BMW Fahrer getroffen, dem sein Integral ABS ausgefallen war. Er konnte zwar die Fuhre mit der Notbremsfunktion zum stehen bringen, aber lustig fand er das nicht.
Re: Die Nachfolge
Verfasst: Mo 14. Sep 2020, 07:05
von pultquaeler
Ich hab auch Integral ABS, ist mir schon ausgefallen.
Geht trotzdem, wenn auch schlechter.