Re: Das Reisetagebuch
Verfasst: Sa 7. Mär 2009, 23:15
04.Febr. Grootfontein- Otjiwarongo
In der Nacht waren unglaubliche 16mm Regen gefallen. Das erzählte uns sofort die Eignerin des Camps, als wir bezahlten. Dank der Überdachung war unser Zelt nicht naß geworden, und wir konnten es trocken einpacken. Wir beschlossen kehrt nach Süden zu machen um dem Regen zu entgehen.
Die Fahrt zum Hoba-Meteoriten wurde auf den nächsten Namibiabesuch verschoben, da sich die Piste dorthin als äußerst schmierig erwies. So fuhren wir die selbe Strecke zurück.
Vor Otavi erwischte uns noch ein ausgiebiger Wolkenbruch. Mir war es einfach zuwider das Regengewand auszupacken. Alex hatte erst gar keines eingepackt, nach der Devise, Namibia soll ja eines der trockensten Länder sein
So erreichten wir klatschnass die Tanke in Otavi. Die Menschen dort waren alle fröhlich und hatten strahlende Gesichter wegen des Segens von Oben. Nur wir waren sehr mißmutig, wegen der Nässe. Aber wie das so ist in Afrika, bald darauf schien wieder die Sonne, und als wir Otjiwarongo erreichten waren wir auch schon wieder trocken.
Da von der F650 Dakar der hintere Bremsschlauch leck geworden war, versuchten wir bei einer Landmaschinenvertretung von John Deere einen Hydraulikschlauch anfertigen zu lassen. Aber die hatten nichts mit so kleinen Schellen am Lager und schickten uns zu einem Bosch-Dienst weiter. Die könnten zwar so einen Schlauch anfertigen, aber beim Ausbau des defekten Schlauches vernudelten sie den Innensechskant der Hohlschraube am Bremssattel. Diese Schrauben sind ja wirklich eine Frechheit, schön halbrund und glänzend, aber mit Miniimbus, dass man sie nie mehr wieder aufbekommt. Da haben die BMW-Ingenieure Mist gebaut, oder übernahmen das fehlkonstruierte Teil nur von Brembo. So eine Schraube ist nur schön für´s Auge.
So fuhren wir weiter zu einer Dreherei, die allerlei Werkzeug zum Öffnen vernudelter Schrauben besaß. Nach langem Werken gab die Schraube ihren Widerstand auf und konnte geöffnet werden. Ein dicker Schlitz wurde ihr ins Antlitz geschnitten, damit wir sie wieder zudrehen konnten. Nur der Bosch-Dienst hatte schon geschlossen und so mussten wir die Anfertigung des Schlauches auf den nächsten Tag verschieben.
Es stellte sich auch dort heraus, dass Namibia eigentlich sehr klein ist und fast Jeder Jedenkennt, oder mit ihm sogar verwandt ist. Die Chefin der Dreherei war auch eine Van Dyk, und war die Schwägerin von Analene aus Uis, der Mutter von Nico, unseres Retters in der Not.
So bauten wir auf der Rampe der Firma unser Zelt auf. Ich fiel bald in tiefen Schlaf und hörte nicht mehr den Lärm der Arbeitenden, die bis nach Mitternacht in der Dreherei werkten.
Am nächsten Morgen fuhr Alex gleich los, er durfte zur Ehre des Tages meine Twin benutzen, zum Bosch-Dienst und erschien schon bald mit dem angefertigten Schlauch. Der war natürlich, wie sollte es in Afrika anders möglich sein, etwas länger als der Originale. Man musste bei der Verlegung gut aufpassen, dass dieser nicht am Hinterreifen streift. Nachdem ich mit Alex die Bremse entlüftet hatte konnte es wieder losgehen. Wir verabschiedeten uns von unseren Helfern und versprachen schöne Grüße auszurichten, wenn wir wieder nach Uis kommen sollten.
Als der Regen kam, vor Otavi Ungewöhnlicher Campierplatz Der Meister
In der Nacht waren unglaubliche 16mm Regen gefallen. Das erzählte uns sofort die Eignerin des Camps, als wir bezahlten. Dank der Überdachung war unser Zelt nicht naß geworden, und wir konnten es trocken einpacken. Wir beschlossen kehrt nach Süden zu machen um dem Regen zu entgehen.
Die Fahrt zum Hoba-Meteoriten wurde auf den nächsten Namibiabesuch verschoben, da sich die Piste dorthin als äußerst schmierig erwies. So fuhren wir die selbe Strecke zurück.
Vor Otavi erwischte uns noch ein ausgiebiger Wolkenbruch. Mir war es einfach zuwider das Regengewand auszupacken. Alex hatte erst gar keines eingepackt, nach der Devise, Namibia soll ja eines der trockensten Länder sein
So erreichten wir klatschnass die Tanke in Otavi. Die Menschen dort waren alle fröhlich und hatten strahlende Gesichter wegen des Segens von Oben. Nur wir waren sehr mißmutig, wegen der Nässe. Aber wie das so ist in Afrika, bald darauf schien wieder die Sonne, und als wir Otjiwarongo erreichten waren wir auch schon wieder trocken.
Da von der F650 Dakar der hintere Bremsschlauch leck geworden war, versuchten wir bei einer Landmaschinenvertretung von John Deere einen Hydraulikschlauch anfertigen zu lassen. Aber die hatten nichts mit so kleinen Schellen am Lager und schickten uns zu einem Bosch-Dienst weiter. Die könnten zwar so einen Schlauch anfertigen, aber beim Ausbau des defekten Schlauches vernudelten sie den Innensechskant der Hohlschraube am Bremssattel. Diese Schrauben sind ja wirklich eine Frechheit, schön halbrund und glänzend, aber mit Miniimbus, dass man sie nie mehr wieder aufbekommt. Da haben die BMW-Ingenieure Mist gebaut, oder übernahmen das fehlkonstruierte Teil nur von Brembo. So eine Schraube ist nur schön für´s Auge.
So fuhren wir weiter zu einer Dreherei, die allerlei Werkzeug zum Öffnen vernudelter Schrauben besaß. Nach langem Werken gab die Schraube ihren Widerstand auf und konnte geöffnet werden. Ein dicker Schlitz wurde ihr ins Antlitz geschnitten, damit wir sie wieder zudrehen konnten. Nur der Bosch-Dienst hatte schon geschlossen und so mussten wir die Anfertigung des Schlauches auf den nächsten Tag verschieben.
Es stellte sich auch dort heraus, dass Namibia eigentlich sehr klein ist und fast Jeder Jedenkennt, oder mit ihm sogar verwandt ist. Die Chefin der Dreherei war auch eine Van Dyk, und war die Schwägerin von Analene aus Uis, der Mutter von Nico, unseres Retters in der Not.
So bauten wir auf der Rampe der Firma unser Zelt auf. Ich fiel bald in tiefen Schlaf und hörte nicht mehr den Lärm der Arbeitenden, die bis nach Mitternacht in der Dreherei werkten.
Am nächsten Morgen fuhr Alex gleich los, er durfte zur Ehre des Tages meine Twin benutzen, zum Bosch-Dienst und erschien schon bald mit dem angefertigten Schlauch. Der war natürlich, wie sollte es in Afrika anders möglich sein, etwas länger als der Originale. Man musste bei der Verlegung gut aufpassen, dass dieser nicht am Hinterreifen streift. Nachdem ich mit Alex die Bremse entlüftet hatte konnte es wieder losgehen. Wir verabschiedeten uns von unseren Helfern und versprachen schöne Grüße auszurichten, wenn wir wieder nach Uis kommen sollten.
Als der Regen kam, vor Otavi Ungewöhnlicher Campierplatz Der Meister