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Re: Südamerika Tour

Verfasst: Fr 2. Jan 2015, 16:39
von Enduro_Argentina
Habe mir gedacht ich erzähle ein wenig über die Reise. Da ich nicht der große Erzähler bin werde ich eine kurze Zusammenfassung pro Reise Tag machen die ich in den nächsten Tagen poste.

Fangen wir mal mit den Hinflug an:
Wien 22er Bezirk, Dienstag 18er November 4 Uhr Morgens. Mit meiner Frau Andrea warten wir ungeduldig auf den Taxi der sich 15 Minuten verspätet, tja lieber Spät als gar nicht. Wir checken in Wien ein, alles noch im Zeitplan. Flug nach Amsterdam auch gut überstanden dann sitzen wir schon in der KLM Maschine die uns nach Sao Paulo bringen soll. Nun gibt es eine Durchsage, der Kapitän meldet ein problem mit der dritten Turbine die nicht startet und somit können die anderen Turbinen auch nicht starten... Es wird ca. 40 Minuten dauern bis wir abfliegen können. Na gut noch eine Verspätung wird uns auch nix antun.... 1,5 Stunden Später hebt die alte Boeing ab, Infotainment funktioniert nicht und das Essen wird kalt serviert, das heißt die dritte Turbine ist weiterhin kaputt... Anyway wir überstehen das auch.
Mit Verspätung landen wir in Sao Paulo rennen zum Flug von Gol der uns nach Buenos Aires bringt. Geschafft! wir landen mit 10 Minuten Verspätung 22 Stunden Später in Buenos Aire an. Nur haben es unsere Koffer nicht geschafft, die liegen irgendwo in Sao Paulo herum.
Am nächsten Tag geht es schon weiter nach Chile. Ich treffe mich mit mein Freund Esteban der die Haftpflichtversicherung für alle Bikes organisiert hat. Es ist so dass keine Europäische Versicherung Chile, Perú, Bolivien und Argentinien abdeckt und wenn es eine gäbe würde die in diesen Ländern nicht anerkannt, also lokal eine organisieren den man weiß nie was passieren kann und ich weiß wovon ich rede..... Mittags bei meiner Tante Hilde mein erster Steak, nach so einer Reise muss man wieder Kraft haben :-)

20 Mal bei KLM und Gol angerufen unsere Koffer sind noch nicht da.... anyway wir müssen weiter fliegen somit wieder zum Flughafen und schon bei LAN eingecheckt, der Flieger geht um 20:20, um 18:10 haben wir unsere Koffer direkt am Flughafen bekommen, eine frische Unterhose für die nächsten 4 Tage in Iquique :-)

Unser Flug nach Santiago verlauft unspektakulär, dann ging es weiter nach Arica und so um 4:20 Morgens waren wir dort. Kurz 4 Stunden im Hotel geschlafen und wir fuhren, jetzt im Bus, nach Iquique wo unserer 20 Fuß Container mit den Bikes vor 3 Tagen angekommen ist. Ob und wie alles angekommen ist wissen wir noch nicht.

Hier noch ein paar Fotos von dieser "kurzen" Hinreise:
http://1drv.ms/1Amy6kx" onclick="window.open(this.href);return false;

Das video im Gol Flieger ist das übliche "des-infektions" Prozedere in Südamerika, Ozon Loch lasst grüßen.

Morgen dann unsere Aktivitäten in Iquique, Hafen, Zoll und Bürokratie.

Hasta pronto!!!
B :-)

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Sa 3. Jan 2015, 23:28
von Enduro_Argentina
Die gute Nacht Geschichte:

Iquique ist eine nette Moderne Handels Stadt, durch die Zollfreie Zone kommen viele Shopping Turisten nach Iquique, die meisten Chilenen kaufen Ihre Elektrogeräte in Iquique. Der so genannte "Zofri" ist eine Art Shopping Mall mit China Wahre aber auch Marken Wahre, wir fanden es nicht wirklich billiger als in Europa und gar nicht USA, aber für Südamerika ist es sicher billiger dort zu kaufen.
Auf jeden Fall verbrachte ich mit meiner Frau zwei Tage zwischen Hafen und den Zofri Bereich wo wir mit der Firma Ultramar zu tun hatten da die Hamburg Süd in Iquique vertreten. Die Firma is gar nicht zu empfehlen, informieren nur die hälfte von was man wirklich braucht und nach 16 Uhr hat keiner Lust irgendetwas zu machen.... Wir konnten am ersten Tag nichtmal die hälfte des Prozess um den Container vom Hafen zu befreien. "Maniana" ist auch ein Tag.
Wir standen Früh auf um die ersten gegen 9 Uhr vor der Tür zu stehen, dann ging es wieder los, Zofri, Hafen, Hafen Zofri, dann in die Stadt rein um irgendeine Versicherung für den leeren Container zu bekommen, und, und, und.... es ist, wie in Südamerika üblich, eine Stempel Sammelaktion.
Am Abend hatten wir dann alles und wir gönten uns ein Pizco Sour, apropo die Peruanar meinen es sei in Perú entstanden, die Chilenen dagegen meinen dass es aus Chile kommt... Keine Ahnung mir hat der Sour in Perú besser geschmeckt...
Heir findet Ihr Fotos von den Tag als auch vom Samstag wo wir die Gegend erkundet haben:
http://1drv.ms/14lbapN" onclick="window.open(this.href);return false;

Morgen dann die Abfahrt aus Iquique, die war spannender als erwartet.

Re: Südamerika Tour

Verfasst: So 4. Jan 2015, 21:34
von Enduro_Argentina
Bevor ich mir auf der suche der letzten Dakar videos mache, hier der erste Tag.

Alle sind am Sonntag im Hotel eingetrudelt somit waren wir am Montag erster Stunde am Hafen nur hatten wir eine Überaschung, die Container Plombe wurde von Hamburg Süd irgendwo und irgendwann getauscht was für uns bedeutete dass Jemand von Hamburg Süd oder ein Vertreter + Chilenischer Zoll Bemater + Hafen Leute + wir gleichzeitig bei der Container Eröffnung dabei sein sollten.... was eine komplizierte Aufgabe ist. Hamburg Süd hat einen Vertreter für 11 Uhr versprochen.
Wir waren dort haben uns mit den Sicherheitsbestimmungen vertraut gemacht (Helm und Fluo Weste) und wurden zum Container schofiert. Dort standen schon mehere Leute aber kein Zöllner und auch kein Hamburg Süd Vertreter. Wir wurden gebeten zu warten. Gute Zeit für Foto Shooting, dachten wir und bald war eine Person von der Hafensicherheit bei uns die meinte wir dürfen gar keine Fotos im Hafen machen.... Wir sollen uns bitte nicht vom Fleck rühren. Es vergangen 2 - 3 Stunden bis der Container endlich eröffnet wurde, den Zöllner war es zu heiß somit ist er gar nicht gekommen... wir müssen eh eine Kontrolle vor Ausfahrt machen und das wird direkt am Büro gemacht...
Anyway, alles war so wie wir es verpackt haben :-)
Alle Bikes waren an nur die von Bernd wollte nicht, nach hin und her war es die Benzin Pumpe. Martin hatte eh eine dabei und die wurde sofort getauscht. Nichst mehr im Weg zur Freiheit, dachten wir....
Wir kamen zum Zoll nur die machen ab 13 Uhr bis 15:30 Siesta Pause und wir waren genau 12:55 vor der Tür, da bewegt keiner mehr irgendein Stift....
Also Pause auch für uns. Wir holten uns Hotdogs von ein kleinen Inbiss und machten auch eine Siesta. Um 15:15 standen, bzw. meine Wenigkeit und Bernd, vor der Tür beim Zoll. Ein netter Junger Zöllner, der möglicherweise zum ersten mal eine Fahrzeug Einfuhr machte, hat uns das ganze Papierkram gemacht + die schönen Stempel in den Formularen eingetragen. Es war eine angenehme Zoll Kontrolle die nur 1 Stunde in Anspruch nahm. Somit waren wir jetzt ready to go.
Ich fuhr zur Ausfahrt zeigte die Papiere, dann kam Bernd hergeflogen und fast überfuhr er ein Beamter... Wir hätten irgendwo noch was zeigen, bzw. irgendwelchen Ausfuhrstempel holen müssen...
Der Beamte kam gerannt und erklärte mir dass wir noch zum Lager fahren müßen da wir von dort noch ein Ausfuhr Formular brauchen.... Also wieder zurrück wo der Container stand, mitlerweile wurde der schon abtransportiert, und beim Lager dieses Formular verlangen. Siehe da, die Manschaft die uns bezüglich den Fotso geschimpft hat war auch die Lager Manschaft, also waren wir da nicht wirklich beliebt. Speziell weil wir am Vormittag meistens in Flip flops uns im Gelände bewegt haben und das geht total gegen die Sicherheitsvorschriften im Hafen.... Also Geduld und nettes Lächeln + ein paar nette Sprüche auf Spanisch und mal abwarten.
45 Minuten Später, also so kurz nach 18 Urh waren wir wirklich aufd er Strasse und ready to go, ready to go to the Tankstelle da wir ohne Sprit standen... Vollgetankt und dann zum Hotel die Mädels abholen die uns eigentlich für den Mittag erwartet hatten...
Wir hatten nur noch 1 Stunden Sonnenlicht, Teambesprechung.
Fahren oder nicht fahren? Alle meinten Sie würden die NAchtfahrt durch die Wüste nach Arica gut überstehen, somit let´s go!!!
Wir genossen den Sonnenuntergang zu erst auf der Seite und Später im Rückspiegel. Ich als erster sah die Lichter der AT´s und der V-Strom, nun plötzlich fing eine AT mit Licht Probleme, es ging mal an dann mal aus und so immer wieder bis es komplett Dunkel war.... Regler? CDI? Ein Wackelkontakt? Was tun wir jetzt?
Wir tankten in der letzten Tanke, die nächsten 240 km gibt es keine Tanke und kaum ein Dorf oder ähnliches, Übernachtungsmöglichkeiten = 0
Teambesprechung, wir entschlossen uns die dunkle AT zwischen mir (ich habe zwei Zusatz Led Scheinwerfer eingebaut) und der V-Strom zu stellen da wir beide genügend Licht haben und wenn wir versetzt fahren würde der mit der dunklen AT auch was sehen. Und siehe da das hat ganz gut funktioniert. Die ca. 320km wurden gut überstanden, wir machten immer wieder ein Stop und versuchten uns munter zu halten. Gegen 1 Uhr Morgens trafen wir ins Hotel. Die erste Etappe war geschafft!!!!

Hier die Fotos:
http://1drv.ms/1KcxnGV" onclick="window.open(this.href);return false;

Nochmals, tut mir leid dass ich erst jetzt den Report gebe, es war wirklich unmöglich auf der Fahrt dies zu machen. Auf jeden Fall alle heil und im ganzen beendet das war mein wichtiges udn einziges Ziel der ganzen Reise :-)

Re: Südamerika Tour

Verfasst: So 4. Jan 2015, 21:49
von theonewhoknowstorock
super, danke für die erzählungen! dass das nicht von unterwegs geht, weiß wohl jeder der schon einmal eine (zeitlich begrenzte) motorradtour gemacht hat...

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Mo 5. Jan 2015, 11:06
von zaskarion
Auch von mir ein großes Dankeschön für Deine Reiseberichte und die tollen Bilder.

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Mo 5. Jan 2015, 14:49
von Enduro_Argentina
Danke Jungs fürs Feedback!!! Werde dann am Abend weiter erzählen...
Bis Später!
LG,
Bernardo

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Mo 5. Jan 2015, 18:36
von mosaic
Super Reisebericht, vielen Dank! :anbet:

Freu mich auf die Fortsetzung... :sonnelacht:

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Di 6. Jan 2015, 13:03
von Enduro_Argentina
Gestern habe ich es leider nicht mehr geschafft hier was zu schreiben, durch Familiärische Gründen mussten wir kurzfristig is SMZO. Ist wieder alles gut.

Heute erzähle ich Euch über die Etappe von Arica nach Arequipa. Die Etappe war von ca. 450km alles Asphalt somit sollte es nicht so schwierig sein im Tageslicht anzukommen.... Dachte ich....
Arica - Arequipa.JPG
Wir fuhren gegen 9:30 lokale Chilenische Zeit los, besuchten die berühmte Eisenkirche in Arica die von Herr Eiffel gebaut wurde, ja der gleiche vom komischen Turm in Paris. Dann ging es zur Grenze nach Perú.
Gleiche Prozedur wie überall, zu erst Ausgang Migrations Chile, dort standen so um die 40-50 Leute, dann Zoll Ausfuhr Chile. Wie immer hatte der eine oder andere nicht alle Papiere dabei und musste zum Bike zurück. Die eine oder andere Kopie mussten wir auch machen und so hatten wir schon fast zwei Stunden auf der Chilenischen Seite verbraten. Gut dann rüber nach Perú, dort waren die ganzen Leute schon weg somit war Migrations sehr schnell, dann Zoll und Lebensmittel Kontrolle Perú ging auch ganz Ok. Zoll Formulare Perú, das hat etwas länger gedauert, es sah so aus als die Beamten es zum ersten mal so eine Einfuhr machten, kann man nix tun nur Geduld haben und immer schön Freundlich sein. Nach 4 and halb Stunden waren wir endlich durch. Es fehlen noch über 300km zu fahren und es ist schon weit über die Mittagszeit... Also los fahren und keine Zeit mehr verlieren. Nur dies haben nicht alle Teilnehmer verstanden und halten immer wieder an so dass wir über 3 Stunden in der Nacht über den Kurven vor Arequipa auf über 3000 Meter Höhe fahren mussten.... nicht angenehm am zweiten Tag wieder in der Nacht zu fahren. Es gab auch schon die ersten gefährlichen Situationen und der erste kleine Ausrutscher der zum Glück keine Folgen hatte....
Und nicht vergessen, eine AT war noch immer ohne Licht dabei....

Als wir dann endlich in Arequipa waren lasste ich die GPS Profies vor da ich in der Nacht mich nicht orientieren kann und die Gegend nicht sehr vertraulich war um nach zu fragen. Tatsache ist die GPS haben uns zum falschen Ort gebracht... Also Fragen und irgendwann hatten wir das Hotel gefunden, es war schon ca. 23 Uhr. dann die Nachricht vom Portier dass Sie sich mit den Buchungen vertan haben und wir in ein anderes Hotel verlegt wurden... Um Mitternacht habe ich endlich mein Beruhigungs-Bier getrunken, der nächste Tag wird nicht einfacher....

Fotos findet Ihr hier:
http://1drv.ms/1BzQFAb" onclick="window.open(this.href);return false;

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Di 6. Jan 2015, 22:36
von Enduro_Argentina
In den Anden ist es nicht so einfach bzw. sicher irgendwo das Zelt aufzubauen, das Wetter kann sehr schnell wenden und keiner war für unter 0 Grad vorbereitet.
Um es kürzer zu machen, wenn wir die magische Höhe von 3000 Meter überschritten zählte für mir das Wetter. An den Tag wollte ich bei Sonnenuntergang Zelt aufschlagen, da waren wir kaum über 2000 Meter und hätten auch etwas "Zivilisation" um uns. Die Gruppe wollte es nicht.... und so sind wir weiter gefahren....
Am nächsten Tag war es klar dass es ein Fehler war....
Ich bin einfach zu nett und zu demokratisch.

Ja, mehr Graue Haare habe ich auch aber mehr km unter den Popo auch ;-)

Man lernt nie aus und auch die nicht schönen Situationen Bereichen das Leben.

Somit lass ich Euch noch mit einen kurzen Video mit ein paar Highlights der Reise, mit Audio und full screen zu genießen :-D
http://1drv.ms/1BHzCvY" onclick="window.open(this.href);return false;

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Do 8. Jan 2015, 10:06
von pultquaeler
Captain hat geschrieben:Danke für das geile Vid, Luftaufnahmen sind schon was besonderes :top:
Stimmt :respekt:

Hast da eine Drohne mitgehabt?

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Do 8. Jan 2015, 12:00
von Enduro_Argentina
So, merke gerade das den Post wo ich Gestern 1 Stunde geschrieben habe nicht aufgetaucht ist.... Grrr
Werde ich Heute Abend versuchen wieder zu schreiben....

ja, wir haben uns zu viert einen Phantom 2 gekauft (zwei wollten sich am Kauf der Drohne nicht beteiligen). Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, mit der Höhe haben die hochtechnologischen Geräte Schwierigkeiten mit der dünnen Luft aber die Aufnahmen sind 1A!
Das Teil ist auch öfters gestürzt, mal auf den Bike mal direkt auf den Boden, aber der fliegt noch immer :-)

Ich versuche am Abend weiter zu schreiben.

Wurde die Woche öfters angefragt ob ich ein Vortrag zur Reise mache, es ist ziemlich Aufwändig so was zu tun (Organisation, Ort, Video + Audio, Catering, etc) aber würde Jemand von Euch interesse haben? Ich weíß weder wo noch wann möchte nur ein Gefühl bekommen wieviele Leute hier mitmachen würden.

Salu2
Euer,
Bernardo

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Do 8. Jan 2015, 17:37
von pultquaeler
Ich hätte schon Interesse das was zu sehen.

habe ja auch mal angeboten von der Mongolei was zu bringen, das wurde aber nie angenommen.


Wegen der Drohne:
Wie hast die transportiert usw?

Ich denke da auch dran was zu machen in der Richtung.

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Do 8. Jan 2015, 19:06
von Enduro_Argentina
Über Mongolei habe ich letztes Jahr ein Vortrag in OÖ von meinen Freunde in Altenfelden angeschaut, ist a geile Destination. Gibt sicher viel zu sehen und erzählen. Ich währe dabei wenn du irgendwo was zeigst.

Bezüglich der Drohne, wir haben über Internet einen Rucksack dazu gekauft, hat so um die EUR45 gekostet. Der war Innen gepolstert nur nicht ganz Wasserdicht. Am Anfang war die Drohne auf ein Givi TopCase angeschnalt, es ist viel Platz aber wenig Gewicht. Dann ab La Paz habe ich die bei mir am Beifahrerplatz angeschnallt. Es gibt auch Alu Koffer dazu, die könnte man als TopCase anschrauben und die sind auch Wasserdicht. AUf jeden Fall ist es kein Problem so ein Gerät mit zu nehmen. Ein Zusatzakku ist optimal da man nicht überall eine Steckdose findet, speziell auf den Salzsee in Bolivien war die nächste Steckdose über 100km entfernt....

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Fr 9. Jan 2015, 10:06
von pultquaeler
laden wäre nicht das Problem, ich kann alle meine Akkus und sogar Netbook am Moped beim Fahren laden.
Topcase auf Reisen fällt eh weg.

Es geht eigentlich darum, das man Reisevideos auflockert das es nicht reine Moped Fahrvideos sind, die werden auf Dauer langweilig.
Und wie man bei Dir sieht hat das was.

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Fr 9. Jan 2015, 10:14
von Enduro_Argentina
Die Akkus wirst auf den Moped nicht laden können, außer du nimmst ein Generator mit der genügend Watts erzeugt.... Somit besser zwei / drei Akkus dabei haben ist einfacher und an einer Steckdose kommt man immer wieder vorbei.

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Fr 9. Jan 2015, 20:59
von Enduro_Argentina
...mein Bericht ist nicht wirklich voran gekommen :-(
Das letzte war Tag 2 der Reise wo wir in der Nacht nach Arequipa angekommen sind, es fehlen nur noch 27 Tage Reise daher werde ich mal 3 Tage auf einmal berichten da ich sonst Euch mit diesen Thread länger belästige ;-)
Ich hoffe diesmal verschwindet der post nicht... ich versuch es mal wieder.

Tag 3 steht auf den program, in Perú sind 2 Stunden weniger als in Chile somit wird es früh gegen 18:00 Uhr dunkel, das heißt früher oder gleich wie vorher aufstehen. Nur die Hotels servieren ab 7am den Frühstück. Geplant/gedacht sind stolze 570km, wir wollen gegen Abend Nazca erreichen um dann am folge Tag die berühmten Linien zu bewundern. Es geht verspätet los, dann hängen wir in den Verkehr von Arequipa... ich weiß schon das wird eine Nacht Etappe... Wir halten an einer Tanke ca. 60km von Arequipa entfernt, tanken diskutieren noch das Thema mit den anhalten und fahren weiter.
Kurz drauf, in ein Tal nach einer Wüsten-Gerade von ca. 26km fehlt wieder die Gruppe... Wir denken uns es geht ums fotografieren. Wir warten 10 minuten und dann kommt ein LKW der uns über ein Unfall alarmiert. Wir fahren zurück, tatsächlich einer der Jungs hat ein Pickup erwischt :-(
Wie ein Wunder hat er nur ein dicken Knöchel und humpelt ein wenig, es könnte schlimmer sein wenn man den Pickup und das bike und den Koffer sieht (den man erst Später um die 500 Meter weiter unten im Hang gefunden hat). Polizei trifft ein.
Für mich ist es klar, wir werden Nazca Heute nicht mehr erreichen, es ist kurz nach 12 und ich informiere die Gruppe dass wir zelten müssen, wo? Keine Ahnung wird sich schon lösen.
Beide Fahrzeuge werden fit gemacht dass man die Polizeistation 2-3 km weiter im Tal erreichen kann. Angekommen geht es mit den Papierkram los, mehrere Formulare, 4-5 erklären dass wir eine Versicherung haben, usw... Der Polizist erklärt dass beide Fahrzeuge eine Woche in Quarantäne an der Polzeistation bleiben müssen, das würde heißen die Tour ist vorbei!!! Ich rede mit den Polizisten und den Fahrerer der Hilux, eine andere Lösung wird es doch sicher geben. Hin und her nach 1er Stunden waren wir uns einig, Schadenersatz an der Hilux in USD und eine "Spende" für den Polizisten. Dann ging es ins Spital ca. 20 km weit entfernt, Blutabnahme bzw. Alkotest, da muss man sagen dass wir gar nicht warten mussten das ging super schnell im Spital, wenn man denkt das man am SMZO bei der Notaufnahme 2 Stunden wartet, dafür wartet man 2 Stunden aufs Essen in Perú, Bolivien oder Norden Argentiniens.... Anyway andere Länder andere Sitten.
Alkotest erledigt geht es dann weiter zum Notar, die Abmachung sollte man auch "legalisieren", dort hat es etwas länger gedauert aber alles ok. Es ist schon so ungefähr 17:30 als wir uns dann mit der Polizei auf der suche eines Mechanikers machen der das Bike gerade biegen soll, 2-3 angefragt, keiner hat Zeit bzw. Lust zu arbeiten bis wir zum netten David kommen der sogar offizieller Honda Partner ist. Er würde es machen aber er macht um 19 Uhr zu.... Also schnell wieder zurück, bikes holen und zurück fahren. Aber! Der Polizist hatte nicht alle Formulare ausgefüllt somit waren wir noch weiter 1 Stunde verzögert. Gegen 19:30 treffen wir bei David ein, er hat schon zu gesperrt aber plaudert mit irgendjemand. Er lasst uns rein, wir sollen das Bike reinfahren :-)
Ich weiß jetzt nicht mehr genau wann wir fertig waren aber es war schon ziemlich Spät gegen Mitternacht. David hatte super arbeit geleistet und alles soweit wie möglich zurück gebogen, nur hatte er nicht den richtigen Bolzen für die Fussraste und bittete uns am nächsten Tag in der Früh wieder vorbei zu kommen da würde er den haben. Und so war es am nächsten Tag kurz vorbei und er baute den dickeren Bolzen ein. Kurzes Facebook Foto und wir fuhren endlich los.
Apropo, am Fussbalfeld lasst es sich gut zelten währe der Wecker nicht da hätte ich weiter geschlafen ;-)
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Wir hatten noch über 450km zu fahren und es ging auf der Panamericana mit viel LKW Verkehr aber gutes Wetter voran. leider war es wieder so weit dass wir in die Nacht gekommen sind, kurzes Team Meeting und die Entscheidung war wieder weiter zu fahren. Da dies nicht auf lange aus zu halten ist, wir sind auch keine Dakar Fahrer, schiebte ich ein Ruhe Tag ein, also zwei Nächte in der schönen Hotel Lounge in Nazca. Da hatten wir Zeit die Linien zu bewundern als auch im Pool einfach ausruhen.
Tag 6 ging es dann Richtung Cuzco, die Etappe habe ich bewusst in zwei geteilt da es ganz schnell auf über 4000 Meter gehen wird, ca. 150km auf der Höhe bleiben und dann runter in ein Tal kommen wo ich ein weiteres nettes Hotel reserviert hatte. Ich hatte in Nazca es auch geschafft dass wir um 6 Uhr Morgens Frühstücken können somit waren wir Früh auf den Sattel und wir erreichten, endlich, das Etappen Ziel im Tageslicht.
Der "Altiplano" ist bis aufs Wetter unspektakulär, nur Büsche und manche Tiere leben da oben, und von Zeit zu Zeit fahrt man bei einen Quechua Dorf vorbei wo man sich mit einen heißen Coca oder Eucaliptus Tee aufwärmen kann, Ja ja, das kann schon frisch werden da oben. Wir hatten um die 5 Grad und etwas Schnee viel auch...
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Am nächsten Tag (nr. 7) sollten wir Cuzco erreichen was wir auch schafften :-)

To be continued.....

LG,
Bernardo :-)

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Mo 12. Jan 2015, 15:42
von Enduro_Argentina
Tag 7, ca. 350km bis zu Cuzco. Am Vortag wurde ich informiert dass die Bundesstraße nach Cuzco in Bau ist und somit sollten wir den Zeit Fenster ausnützen da die Straße nur 2 Stunden offen sein wird. Das heißt früh aufstehen, wie üblich, und dann rechtzeitig wegkommen. Das Anhalten hatte sich schon verbessert somit waren wir rechtzeitig durch die Baustelle gekommen und konnten die Mittagspause genießen.
Wir kamen gut im Zeitplan in Cuzco an, die Stadt ist am Rande nicht wirklich schön, es wird viel Gebaut und die Mülldeponien sind direkt am Straßen rand. Alles sehr verbaut somit haben wir uns mehrmals verfahren bis wir das Hotel gefunden haben. Leider war das Hotel nicht das was ich übers Internet und sogar in ein Reiseführer beschrieben wurde… Die Zimmer sehr muffig, die Betten waren eher Schaukeln…. Somit entschloss ich mich mit meiner Frau ein anderes Quartier zu suchen. Der Rest der Truppe erholte sich an den einzigen netten Ort im Hotel, an der Bar die eine schöne Sicht über Cuzco hat.
Statt Erholungsbier lief ich mit Andrea durch die Gassen von Cuzco, auf 3800 Meter höhe ist jeder Schritt anstrengend. Nach 2 Stunden hin und her fanden wir nicht weit Weg ein sehr schönes Hotel der teurer war als das Vorige aber sauberer und in ein besseren Zustand. Manche hatten sogar aus den Zimmer Sicht auf Cuzco. Die Mädels in der Gruppe waren begeistert :-)
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Am nächsten Morgen wollten wir nach Santa Teresa fahren um dort zu zelten und am Folgetag Machu Picchu zu besuchen. Leider hatten zwei die Höhenkrankheit extrem erwischt und lagen mit Schwindel, Fieber, Brechen im Bett… Somit zwei weitere Nächte in Cuzco. Der Rest wollte ein Plan/Beschäftigung, Cuzco downton war am Vormittag angesagt. Da am nächsten Tag wir mit den Zug nach Machu Picchu fahren, mussten wir auch die Tickets dazu organisieren. Am Mittag waren wir mit der downtown Tour fertig, da kam die Frage was wir am Nachmittag machen? die Jungs brauchen Program… Ich wusste dass es viel rund um Cuzco zu sehen gibt, somit entschloss ich mich nach Moray zu fahren. Der Ort diente den Incas als Agrikultur Labor, dort forschten Sie was man auf welcher Höhe der Terrassen pflanzen kann. Wir hatten unsere Drohne dabei und wollten selbstverständlich auch über diesen Ort fliegen, nur waren die Wächter dort nicht so nett wie in anderen Orten und verboten uns dies zu machen…. Was nicht verboten ist über den Parkplatz zu fliegen, was wir auch gemacht haben und sehr gute Aufnahmen hatten:
http://1drv.ms/1y3SSoF" onclick="window.open(this.href);return false;

Es wurde schon Dunkel als wir in Cuzco wieder eingetroffen sind, es fing auch leicht an zu regnen. Die Mädels hatten uns Pizas organisiert somit mussten wir nicht lange aufs Abendessen warten. Früh ins Bett da am nächsten Tag wir nach Puno wollten.

Tag 9: Jetzt war ich dran mit der Höhenkrankheit, ich hatte beim aufstehen etwas Schwindel. Nahm eine Sorochipill und etwas Coca Tee, nach den Frühstück und eine 5 Minuten Sauerstoff turbo session ging es wieder besser. Unsere Bikes hatten wir in einer Garage, etwas weiter weg des Hotels gelassen. Leider hatte wieder elektrische Probleme, Regler… Auf jeden Fall ließ man den Motor an, nur ich stand bei der Beladung des Bikes gerade dahinter und wurde „vergast“, auf den 3800 Meter Höhe sind die extrem Fett und somit ist es noch unangenehmer dahinter zu stehen… Kopfschmerzen waren die folge und ich konnte mich kaum konzentrieren… Fuhr zwei Straßen im Gegenverkehr und verlor die Gruppe, eh kloar. Wieder zurück nur war die Gruppe weg. Am Hdy antwortet auch keiner, was solls ein bisschen warten und wenn nicht fahren wir Richtung Puno, wir werden schon zusammenkommen. Nach ein Paar Minuten hatten wir uns am Tel verbunden. Sie sind schon Richtung Puno los und würden uns weiter vorne warten. Ich fuhr los und wir hatten Sie bald gefunden. Da ich mich weiterhin nicht konzentrieren konnte lasste ich einer der Navi Jungs vor, es ging rauf, runter, rechts, links, irgendwann waren wir auf der richtigen Bundestrasse und ich übernahm die Führung wieder. Ausserhalb Cuzco ist die Luft auch viel sauberer. Gegen Mittag sah ich eine böse Gewitterfront die ich nicht fahren wollte. Ich sah ein kleines Ort wo ich eingebogen bin. Es war ein Kurort, mehrere Quechua Familien bewirten die Touristen die zur Therme kommen und uns auch  10 Minuten Später nach unserer Ankunft brach ein Gewitter aus. Wir waren unter Dach und bekamen zu essen in dem unsere Bikes umsonst gewaschen wurden. Nach den Gewitter und einer kurzen Siesta fuhren wir weiter nach Puno. Die ganze Strecke waren wir auf über 3500 Meter Höhe, ein Pass von 4300 Meter ware eher wie ein Hügel. Der Wind blasste kräftig und die maximale Geschwindigkeit waren immer niedriger, mehr als 130 ging da nicht, bei manchen waren schon 120 schwer zu erreichen. Gegen Abend waren wir in Juliaca, eine Gangster Stadt im Altiplano. Es war mal wieder eine Demo am laufen und wir wurden in die Innenstadt geleitet. Stau… nach einer Ampel fahre ich hinter ein Auto los, plötzlich taucht ein riesen Loch unter des Autos vor, 1 Meter x ca. 50 Meter breit und um die 80 cm tief. Ich konnte nicht mehr ausweichen oder bremsen und das Vorderrad verschwand im Loch, zu folge machte die AT einen Handstand und wir flogen über den Frontschield auf die Straße. Schnelle überprüft ob was passiert ist, Andrea ging es gut und bei mir war auch alles noch dran. Wir zogen das Bike zu 4rd aus den Loch und fuhren zur nächsten Tanke. Es war nur der Frontschield der gelitten hatte. Bisschen Panzerband und weiter geht’s.
Kurz danach noch ein Gewitter, ich wollte weiter aber als es anfing zu Hageln entschloss ich eine Tanke anzufahren, wir brauchten eh Sprit aber bei Gewitter wird nicht getankt. Strom ist dann auch ausgefallen… Wir warteten und dann fuhren wir weiter nach Puno.
Ich hatte diesmal eine gute Wahl mit den Hotel getroffen, auf ein Hügel über Puno hatte jeder in sein Zimmer die Sicht auf den Titikaka als auch auf Puno. Super essen, ein erholungsbier und dann ging es ins Bett.
Tag 10 verbrachten wir mit den Besuch des Inca Friedhofs Sillustani. Dort durften wir problemlos die Drohne fliegen lassen. Alle waren wieder fit und ohne Höhenkrankheit. Am Nachmittag ging es mit den Schiff zu den Uros auf den Titikaka See. Fotos sagen mehr als Worte:
http://1drv.ms/1BzQFAb" onclick="window.open(this.href);return false;

Wir hatten bis dahin ca. 2500km, also nicht mal die Hälfte war geschafft...

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Di 13. Jan 2015, 21:16
von Enduro_Argentina
Heute etwas kürzer da ich noch etwas Arbeit zu tun habe....

Wir kamen in Bolivien in der bekannten Copacabana. Das ist die Sommer Location in Bolivien, viele Bars und ein netten kleinen Strand. Zum Baden ist der Titikaka see zu kalt. Wir haben uns ein kleines Schiff gemietet und fuhren zur "Isla del Sol", die Insel war schon bei Inca Zeiten ein außergewöhnlicher Ort. Ein paar Fotos und dann wieder zurück nach Copacabana.
1.JPG
Am nächsten Tag ging es nach La Paz, mit einer primitiven Fähre über den Titikaka. Wir hatten in Copacabana nicht getankt und fanden dann keine Tanke, bzw. eine Tanke mit Sprit mehr. Mit den letzten Tröpfchen schafften wir es zu einer Tanke nahe an La Paz.
2.JPG
La Paz hat zwei Stadt Teile, "el Alto" das ist wirklich "alto" dort auf über 4000 Meter Höhe wo die armeren Pacenios leben, und dann La Paz selbst wo in den tieferen lagen (~3600 Meter) die reicheren wohnen. Ich hatte die Empfehlung von ein Freund von mir, der Ronald, dass wir in Calacoto übernachten sollen. Der Grund ganz einfach, es ist tiefer und wärmer dort, somit würden wir uns besser fühlen und besser schlaffen :-)
3.JPG
Am nächsten Tag ging es dann zur berühmten "carretera de la muerte". Ronald hat sich als Guide angeboten und war pünktlich um 7 Uhr im Hotel, wir fuhren quer durch die Stadt und versuchten erstmals Sprit zu bekommen.
!!! In Bolivien ist es nicht dass man einfach so überall Sprit bekommt, nur Einheimischen kriegen überall für 3,78 Bolivianos, Ausländer bekommen nur dort wo es erlaubt ist, also keine Überwachungskameras und da darf bis zu stolze 9 Bolivianos zahlen. Hin und her, in Bolivien haben wir nie den gleichen Preis bezahlt, das teuerste waren BOL9,50 , das billigste 5,50. Alles eine Frage der Laune des Tankwarts...
Ronald führte uns bis zum Pass auf ca. 4600 Meter Höhe, von dort aus hatten wir eine schöne Sicht in die Schlucht zur anderen Seite die uns nach Coroico führen sollte.... bis der Nebel kam. Da war die Frage was wir tun, im Regen wollte ich nicht die berühmte Strasse machen. Was solls schauen wir wie es unten aussieht. Wir sind dann über die neue asphaltierte Straße bis kurz vor Coroico gefahren.
Letztendlich wurde das Wetter immer besser, unten in Coroico hatten wir eine Temperatur von 34 Grad, oben waren es um die 5.
Ein paar Bananen eingekauft und wir fuhren los auf die Schotterstraße. Ich fand die Straße gar nicht so gefährlich, ok der Abgrund teilweise ohne Leitplanke ist nicht wirklich save aber die STrasse selbst ist in einen sehr guten Zustand. Was hier gefährlich ist, sind die Mountainbike Fahrer die den Berg runter stürzen. Auf den Pass hatten wir mit Ronald mit den Tourguides der MB gesprochen und informiert dass wir in der Gegenrichtung gegen Mittag rauf fahren, somit wussten die schon bescheid. Das war auch gut so.
Wir hatten gegen ende etwas Regen aber war harmlos.
Am nächsten Tag bin ich um 3am aufgestanden, meine liebe Frau nahm nämlich den Flieger nach Argentinien wo wir uns Später treffen. Ich konnte danach nicht mehr schlafen und packte das Bike.
Über eine Abkürzung die Ronald mir am Vortag erklärte, fuhren wir auf der neuen Autobahn nach Potosí. Dort war es schwierig ein gutes Hotel zu finden somit blieb nix anderes übrig als ein Hostel.
So, und hier die Fotos dieser Tagen:
http://1drv.ms/1xjwmrl" onclick="window.open(this.href);return false;

:danke: und gute Nacht

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Di 13. Jan 2015, 22:28
von theonewhoknowstorock
danke dir! jeden abend eine gute-nacht geschichte...

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Di 13. Jan 2015, 22:36
von Werner E.
theonewhoknowstorock hat geschrieben:danke dir! jeden abend eine gute-nacht geschichte...

Ja genau, das trifft's auf den Punkt. Dankeschön

lg Werner

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Do 15. Jan 2015, 20:54
von spassfaktor
Hola Bernado!!

Toller Bericht, ich find mich immer wieder selber auf Tour, ja und die Fähre ist wirklich sehr primitiv. Aber ich bin nun schon 2 mal übergesetzt und es ist immer gut gegangen.
Die Filme von "oben" mit der Drohne finde ich sensationell.
In la Paz hat meine Transe leider kurz w.o. gegeben.
Also keine "Muerte".


Wenn du einen Vortrag machen willst wär ich dabei, Zeitpunkt bitte früh genug publik machen(Dienstplan). Würde mich über Austausch der Reisenden super freuen.

Für die Salzburger,
hat wer Interesse, es gibt von 2010 einen Film und von 2014 Fotos mit kurzen Filmsequenzen.
Ein langes JUUUUUUUUUUHUUUUUUUUUUUUUUUUU meinerseits
und ich freue mich auf den weiteren Bericht.

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Fr 16. Jan 2015, 18:55
von Enduro_Argentina
Hallo community!
Leider holt mich der Alltag extrem auf, komme kaum nach und finde immer weniger Zeit die gute Nacht Geschichte zu schreiben.... Aber die positiven Worte muntern auf sich die Zeit zu nehmen und noch ein paar Minuten dafür zu geben.
DANKE für die Positiven Worte!!! Das gibt Energy :-)

Somit hier einer der schönsten Etappen der Reise, "el salar de Uyuni":

Gespannt blickten wir auf ein weiteres Highlight der Reise, der weltweit größte Salzsee, genannt "Salar de Uyuni", er ist fast so groß wie Niederbayern und an manchen Stellen ist die Salzkruste bis zu 30 Meter tief, ausser einen nur in Südamerika vorkommenden Flamingoarten, und wenigen Insekten (keine Moskitos :-) und Vögel auf den Insels des Salzsees ist er vollkommen frei von Lebewesen.
1.JPG
Als wir mit unseren Bikes am Salzsee entlang fahren fühlt es sich an als wären wir auf einem anderen Planeten, unten der harte weiße Boden, vor uns der tiefblaue Himmel der bis in den Horizont reicht. Wir fahren ca. 100km gerade mit 150kmh auf den Salzsee bis die Insel "Incahuasi" auftaucht, zu erst waren wir uns nicht sicher ob die Richtung passt aber als die Insel auftauchte waren wir beruhigt. Wenn man sich dort verlauft ist man bald ohne Sprit... Wir haben Glück mit dem Wetter und entschließen uns auf dem Salar im Zelt zu übernachten.
Wir hatten zwar eine sehr kalte Nacht, nur wenige Grade über null, allerdings erlebten wir den schönsten Sonnenaufgang unseres Lebens.
2.JPG
Um die nächste Etappe zu schaffen brauchen wir reichlich Sprit, eine Tankstelle in Uyuni ist bereit ausnahmsweise unsere Kanister voll zu tanken, eigentlich dürfen die das nicht... damit sollten wir die 500km nach Chile über den Naturpark Avaroa schaffen.
Auf der Schotter, bzw. Sandpiste zwischen den Ausgang vom Salzsee und Uyuni entschloss ich mich auf die noch nicht fertige Asphalt Straße zu fahren. Es ist sehr sandig aber 3 von uns machen es und fahren dann gemütlich mit 120 kmh auf Asphalt nach Uyuni. Die drei anderen entscheiden sich weiter auf den Sand zu spielen bis der erste fällt dann der zweite.... Zum Glück nix grosses passiert aber das war für mir ein Warnsignal. Wenn jetzt schon Stürze passieren dann wird es schwierig durch den Naturpark zu fahren... Somit entschlossen wir uns weiter nach Argentinien über Villazón um dann in La Quiaca zu übernachten. Leider war es schon zu Spät als wir von Uyuni weg gefahren sind und ein kleiner Sand Sturm auf den Weg nach Potosí hat uns auch verzögert. Somit kamen wir im Niemandsland als es dunkel wurde. Letztendlich fanden wir ein kleiner Rastplatz wo wir etwas zum essen bekamen und gezeltet wurde direkt am Hauptplatz. Stellt Ihr Euch vor wir würden am Heldenplatz Zelten.

Nächsten Tag ging es nach Argentinien, ich war so froh endlich ein richtigen Steak zu essen, ich hatte seit meiner Abfahrt 6 kg verloren somit war der Hunger noch grösser :-)

SO und hier den link zu mehr Fotos aus Uyuni und der Gegend rund um Potosí.
http://1drv.ms/1zCh2mn" onclick="window.open(this.href);return false;

Danke und GUTE NACHT :sleep:

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Fr 16. Jan 2015, 19:48
von zaskarion
Einen Urlaub in dem die Pfunde so purzeln hätte ich gerader verdammt notwendig :wheely:

Wieder ein schöner Bericht und tolle Bilder! Dankeschön Bernardo!

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Sa 17. Jan 2015, 18:13
von Enduro_Argentina
Freut mich sehr dass es Euch gefällt!
:-)

Damit der Captain nicht so lange wach bleiben muss, schreib ich etwas Früher ;-)

Es ist der 11ter Dezember, Tour Tag.... Keine Ahnung mehr, sorry wichtig war wir kommen voran.
Am Vortag hatten wir es bis zur Grenze nicht geschafft und somit haben wir in Tumusla unsere Zelte aufgestellt. Auch wenn in der Ortschaft nicht mehr als 300 Personen leben ist es ein wichtiger Ort da hier die Independenz vom Alto Perú gegen die Spanier gewonnen wurde. Also ein wichtiger Ort und wir hatten am Hauptplatz hinter den wichtigen Monument übernachtet.
Vor den Frühstück tauschte ich den Regler beim Kollegen der am Vorabend im Dunkeln gefahren ist. Aus meiner Sicht war es wieder ein Fall von falschen oder gar kein Kontakt am Stecker der sich verschmort hat. Ich glaube der Regler selbst war noch ok, aber um sicher zu gehen lötete ich einen neuen an und Problem gelöst, die RD07 war wieder fit.
Zum Frühstück mussten wir uns mit ein paar Dosen Leberpastete zufrieden stellen, mehr hat es nicht gehabt...
Wir fuhren los und am Mittag waren wir an der Grenze. Es waren nur wenige Meter bis wir endlich in mein Heimatland waren, aber mehrere IT System Abstürze und ein spontanes Gewitter verhindern uns dies schnell zu erreichen, somit verbrachten wir 4 Stunden am Grenzübergang. Es hat auch gehagelt und die Zollbeamten wollten aus den Büro nicht raus, die Straße hatte sich in ein Fluß verwandelt, daher auch so lange den Grenzübergang...
Hier zwei Fotos, links halbe Stunde vor den Regen, rechts gleicher Ort aber aus der Halle Perspektive, die Strasse ist die gleiche:
1.JPG
Als wir mit den Grenzübergang fertig waren war es schon zu Spät und gefährlich um weiter zu fahren. Hagel auf über 3500 Meter Höhe ist nicht lustig... Wir übernachteten in La Quiaca wo die berühmte Ruta 40 beendet, es ist die längste Bundesstraße Argentiniens mit 5224 km auch einer der längsten Fernstraßen der Welt, mehr Infos hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ruta_Nacional_40" onclick="window.open(this.href);return false;

Am Abend endlich Steak und guten Rotwein aus Cafayate, dazu ein Fernet mit Cola und die Welt war mehr als Perfekt :-)

Am nächsten Tag fuhren wir Richtung Süden. Wir erlebten unglaubliche Landschaften wie die "Quebrada de Humauaca", man kann es nicht glauben:
2.JPG

Am Mittag erreichten wir die Ortschaft Purmamarca, der Ort war so nett dass wir uns entschlossen direkt dort zu bleiben. Wir übernachteten in Bungalows und am Abend ließen wir es krachen in ein Restaurant.
Der Folgetag fing super an, eine schöne Serpentinen Straße fuhr uns auf den Pass auf ca. 4200 Meter Höhe und dann ging es auf der diesjährigen Etappe 10 von der Dakar. Salinas Grandes ist ein Salzsee auf 3600 Meter Höhe wo der Abbau stark betrieben wird.
Hier ein Foto der schönen Strasse:
4.JPG
Auch wenn die Schotter Straßen für die Dakar schon vorbereitet waren, die fahren nämlich mit ein Bagger durch die Strecke bevor die Rennboliden kommen, war es sehr sandig und warm.

Gegen 5 Uhr Nachmittags erreichten wir "San Antonio de los cobres", da entschlossen wir uns zur Brücke "La polvorilla" zu fahren die auf 4200 Meter über See Höhe ist und wo der Zug "Tren de las nubes" außer im Sommer täglich Touristen in die Höhe bringen.

SO, und jetzt den Foto link:
http://1drv.ms/1DeHjO4" onclick="window.open(this.href);return false;

Schönen Abend und schlaft schön :-)

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Sa 17. Jan 2015, 18:54
von Werner E.
Danke, tolle Bilder

Gute Nacht

Re: Südamerika Tour

Verfasst: So 18. Jan 2015, 14:31
von rd07
[

5 Africa Twins und eine Suzuki V-Strom sind dabei.

Hello,
dass die AT die Reise aushalten, davon gehen wir alle aus. Wie hat sich die V-Strom gehalten?
lg
Günther

Re: Südamerika Tour

Verfasst: So 18. Jan 2015, 21:01
von Enduro_Argentina
Die V-Strom hat sich super geschlagen! Bei den AT´s hatten wir 1 Benzinpumpe, 2 Regler und einen Temperaturfühler.
Und wir haben öfters die Luftfilter abgeblasen. Bei der V-Strom wurde nix gemacht außer Tanken, Verbrauch 4,5 Liter auch auf über 4000 Meter Höhe wo die eine maximale Geschwindigkeit von 170kmh erreichen konnte und wir mit der AT höchstens 120 mit ein Verbrauch von fast 10 Liter oder sogar mehr hatten... gegen ende der Reise hat die V-Strom dann um die 7 Liter verbraucht das war sicher der Luftfilter der auf der gesamten Reise nicht gereinigt wurde.
Suzuki hat wirklich ein gutes Bike in den Markt gebracht, auch im Schotter und Sand gut zu fahren. Reifen war der gleiche bei allen, Heidenau K60 Scout, nur bei der V-Strom in einer anderen Größe als bei uns. Durch die 100PS war der Verschleiß auch höher, es ist keine Reinrassige Enduro aber um Reisen auch im Schotter, Sand, Salzsee geht die ganz gut.

So, und jetzt zur Gute Nacht Geschichte für den Sonntag :-)

Am Dienstag 16er Dezember ging es weiter nach Cachi über die Verbindungsetappe 10 der heurige Dakar Rallye. Über Nacht hatte es geregnet und ich war mir nicht ganz sicher wie es oben auf fast 5000 Meter sein wird. Da es keine Restaurants oder irgendetwas auf den Weg nach Cachi gibt entschlossen wir uns im lokalen Supermarkt die Jause machen zu lassen. Dort plauderte ich mit den Metzger der seine Kühe in der Gegend des Abras am weiden hat, er meinte es wird gegen Nachmittag auflockern und die Straße ist durch die Dakar zur Zeit sehr gepflegt und tatsächlich war die ruta 40er in einen besseren Zustand als vor 2 Jahren als ich mit der Transalp dort durch fuhr.
Kurz vor 11 Morgens waren wir auf den höchsten Punkt, die Navis zeigten stolze 4961 Meter. Das Wetter war am Anfang Neblig aber dann nach halber Stunde zeigte sich die Sonne und wärmte uns ein wenig auf.
1.JPG
Pflicht Fotos und ein Österreichische Flaggen Kleber auf den Straßenschild mit unseren Namen aufgebracht und weiter geht es runter durch die 40er.
Mehrere Schluchten, aus meiner Sicht ist diese Bundesstrasse gefährlicher als die carretera de la muerte in Bolivien.
2.JPG
Auf jeden Fall fahren hier kaum Fahrzeuge, wir trafen ein Militär Fahrzeug der jeden Tag die 40er von Cachi nach San Antonio hin un her fährt um mögliche Touristen oder Straßen Schäden zu finden. Und dann ein alter Mehari, weiß nicht wie und ob es so einen Auto hier in Europa gab. Sonst gab es keinen weiteren Verkehr.
Es war eine Stop and go Fahrt, so hatten wir es auch abgemacht da die Strecke extrem viel an Landschaft an zu bieten hat. Immer mit ein Auge auf den Himmel, aber es wurde immer besser und wärmer. Wir fanden mehrere Friedhöfen am Rande der 40er, alles sehr bund.
Die Flüsse die oft dort gefährlich sind waren zur Zeit gar nicht tief. Vor zwei Jahren war mehr Wasser... Aber die eine oder andere "Brücke" mussten wir auch passieren.

Am frühen Nachmittag erreichten wir Cachi. Endlich ein guten Espresso. Mein Freund Martin Oliver hatte uns über den Findmespot verfolgt und wussten schon dass wir bald auftauchten :-)
Am Abend wurden wir kulinarisch beglückt, ein Wein der bisher der beste den ich je getrunken habe und ein super Steak. Der V-Strom Fahrer bereitete dann noch ein leckeren Kaiserschmarren zum Nachtisch.
Am nächsten Tag ging es weiter nach Cafayate, über den Tal "de las flechas". In Los Molinos machten wir ein Ausflug zum höchsten Weingut der Welt "Bodega Colomé". Die guten weiß und rot Wein Flaschen bekommt man auch im Wein & Co. Amalaya und Colomé sind die beiden Weine von diesen Weingut. Ich kann die nur empfehlen.
In Cafayate wollte ich direkt an ein Weingut Zelten, aber die waren leider auf Urlaub...
Am nächsten Tag besuchten wir die Ruinen der Quilmes Indianer und fuhren weiter bis nach Fiambalá.

So, jetzt muss ich ins Bett. Morgen habe ich ein kurzen Ausflug nach Madrid und übermorgen bin ich in Graz somit werde ich eher gegen ende der Woche die weiteren gute Nacht Geschichten schreiben können. Captain bitte nicht bis 3 Uhr Morgens wach bleiben ;-)
In der zwischen Zeit lass ich Euch die Bilder dieser schönen Etappe:

http://1drv.ms/1xYNXGX" onclick="window.open(this.href);return false;

Danke und ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche!
Euer,
Bernardo :-)

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Mo 19. Jan 2015, 14:52
von spezi266
Herrlich archaische Landschaft, wunderbare Farben. :top:
Sicher ein Höhepunkt (nicht nur Altitude) eurer Tour.

LG vom Spezi

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Fr 23. Jan 2015, 18:01
von Enduro_Argentina
Endlich Freitag! Was für eine Woche, zum Glück ist die vorbei... und jetzt widme ich ein wenig Zeit für die Gute Nacht Geschichte :-D

@ Captain: Ich habe den Spot bei Brandspot gekauft, Gerät + Aktivierung + Basic Service + Track Unlimited + GEOS = EUR 495 Ist nicht billig aber eine gute Sache wenn man im Niergendswo unterwegs ist. Stell dir vor wir verlaufen uns auf den größten Salzsee der Welt... Die Investition ist auf jeden Fall wichtig damit nix passiert ;-)
Jetzt liegt der nur herum, wenn Jemand den brauchen kann einfach bescheid geben.

So, nun zur gute Nacht Geschichte.

Wir waren auf den Weg nach Fiambalá, endlich entspannen und die schöne Hitze von über 40 Grad Celsius genießen :-)
Die Thermen von Fiambalá werden von der Gemeinde verwaltet, die Anlage wurde ende der 70er aufgebaut und immer wieder erweitert. Es ist nicht einfach dort ein Bungalow zu buchen, meine Mutter hat dies dankensweise organisiert. Ohne Reservierung kriegt man dort nix außer ein Zeltplatz und wir wollten schon direkt an den Thermal Becken bleiben. Es war einfach super :-)
2.JPG
Am nächsten Tag fuhren wir weiter Richtung Süden. Ich entschloss mich die Ruta 78 zu fahren, die ist nur teilweise asphaltiert aber es sollte nicht so schlimm sein. Tatsächlich war die in einen guten Zustand, nur hatte es viele Flussüberquerungen wo der eine oder andere noch Wasser hatte und wenn man mit 120 Sachen kommt war es ein wenig lustig da drüber zu surfen. Am Mittag waren wir in Chilecito. An der Tanke trafen wir eine GS die ich über die 40er nachfragte da der Pass "cuesta de miranda" noch in Bau ist und gesperrt sei. Die mit der GS sind durchgekommen somit werden wir es auch irgendwie schaffen. Sonst wären fast 200km mehr zu fahren und das währe in die Nacht rein zu fahren....
Wir kamen bis zur Absperrung, der Mitarbeiter dort wollte uns nicht vorbei lassen und meinte wir sollten zurück fahren und beim Baumeister Genehmigung einholen. Wir fuhren ca. 20 km zurück und ich suchte den Jefe dort, es dauerte 20 Minuten bis ich den gefunden habe. Er war nicht so begeistert, einzelne Bikes ok aber eine ganze Gruppe... "Na gut aber bitte nicht weiter erzählen. Ihr bekommt gegen 18 Uhr ein 10 Minuten Zeit Fenster, aber bitte schön langsam und vorsichtig fahren die Strecke ist extrem gefährlich"
Ca. um 17:00 Uhr waren wir wieder dort wo der Mitarbeiter uns nicht vorbei lassen wollte, somit genug Zeit um eine Rast machen und warten, ich plauder mit Ihm und erfahr dass er seit 8 Uhr Morgens dort steht und weder essen noch Wasser getrunken hatte, wir gaben Ihn was zu essen und eine Flasche Wasser, der arme Typ. Keine 15 Minuten Später deutet der Mitarbeiter dass wir durch dürfen :-)
Die Strecke war richtig in vollen Bau, hier würde die Asfinag nie im Leben Jemand vorbei lassen. Ein Teil der Strecke lag noch unter großen Felsen, ca. 3 Meter Breit und dann der Abgrund...
1.JPG
4 Wochen Später ist die Dakar dort durch gefahren.
Am Abend erreichten wir den Nationalpark Talampaya wo wir unsere Zelte aufschlagten und eine ruhige Nacht in der Wüste verbrachten.
Der Nationalpark darf man nur mit den vor Ort verfügbaren Transporter befahren, somit hatten die Bikes am Vormittag Ruhe. Am Nachmittag fuhren wir weiter zum Nationalpark Ishigualasto oder besser bekannt als "Valle de la luna". Es ist ein Gebiet wo man die evolution der Erde mit freien Auge beobachten kann. Ein unglaublicher Ort. Dort durften wir selber fahren, die Strecke ist auch sehr schön zu fahren.
3.JPG
Am Abend war mal wieder ein Mechaniker zu suchen, die Givi und Batanga Halterungen bei zwei AT´s waren gebrochen, gegen 21 Uhr hatten wir ein Mechaniker gefunden der uns alles Schweisste so dass es nie wieder kaputt gehen kann :-)
Gegen Mitternacht in den Pool gesprungen, ein Beruhigungs Bier mit Piza und schon waren wir im Bett :-)

Somit Danke fürs lesen und gute Nacht :sleep:

Weitere Fotos findet Ihr hier:
http://1drv.ms/1BzQFAb" onclick="window.open(this.href);return false;

Re: Südamerika Tour

Verfasst: Fr 23. Jan 2015, 20:00
von zaskarion
Sehr sehr geile Bilder - was abgefahrene Gesteinsformationen und Farben! Wow! Dankeschön, ich geh dann mal in die Heia ;-)