Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

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spezi266
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Beitrag von spezi266 »

Ich bin diese Woche wieder von einer ,,Marokko-Expedition" zurückgekehrt.
Natürlich stand der Spaß am Motorradfahren im Vordergrund, aber es gab auch viele neue Erlebnisse.
Die Motorräder wurden natürlich von MOTO2ADV zum neuen Standort in Malaga transportiert.
Nachdem unser alter Abstellplatz bei Alhaurin de la Torre nun geschlossen wurde, mussten wir auf einen neuen Standort an der A-357 Richtung Cartama ausweichen.
Die Tour zum Einfahren nach Algeciras führte wieder über die Berge der Serrania de Ronda in die gleichnamige Stadt mit der berühmten Brücke. Diesmal habe ich die Brücke gleich gefunden. Tut mir leid für Martin und Andi, dass wir bei der letzten Tour durch die Gasserl der Stadt irren mussten. Auch der Forestale-Officer wurde wieder bestiegen. Daher blickt er wieder recht grimmig.
DSCN2602.JPG
In Algeciras wurden die Fährtickets erstanden, und dann ging es zur Übernachtung auf den Camp La Casita nahe der Autobahn A7.

Am nächsten Morgen zur Fähre.
Eine ansehnliche Truppe. :mrgreen:
DSCN2606.JPG
Ab Tanger Med, dem Ankunftsfährhafen in Marokko, ging es über Tetouan an der Küstenstrasse nach El-Jebha, einem kleinen Küstenort, wo man abends gut, preiswert und ausgiebig allerlei Meerestiere esssen kann.
Am nächsten Morgen war bei der Abfahrt vom Küstenort der Himmel ziemlich wolkenverhangen, aber je weiter wir ins Rif-Gebirge vorstießen lichtete sich der Nebel, und wir fuhren in der Sonne über den Wolkenteppich.
DSCN2613.JPG
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

DSCN2617.JPG
Das Tagesziel lag aber in der Nähe von Taza, etwa 25km südl. in einem Nationalpark, wo die Zelte aufgeschlagen wurden.
DSCN2625.JPG
Es wurde noch ausgiebigst im Wikingerdorf gefeiert.
Hier die Reste vom ,,letzten Abendmahl". ;-)
DSCN2629.JPG
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

Weiter ging es auf der R507 über den Moyen-Atlas.
Fast minütlich ändert sich hier das Landschaftsbild.
Amazing ist hier untertrieben, nur die Pics können es wiedergeben.
DSCN2636.JPG
DSCN2644.JPG
DSCN2639.JPG
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

Tagesziel war das French Fort in der Hamada südl. von Missour.
Doch anstatt der üblichen Feier, kam ein starker Windsturm auf, der Himmel färbte sich schwarz und wir mussten im Zelt hocken. In der Nacht begann es auch noch zu regnen.
Die Piste war nur noch schmierige Pampe, und so beschlossen Peter und ich nach einigen Kilometern Richtung Süden den Rückzug nach Missour anzutreten.
Wo es ging fuhren wir neben der Piste. Peter hatte zu allem Überdruss Schwierigkeiten mit dem Originalkotflügel der AT, der viel zu tief zum Vorderrad montiert ist, sich mit der Pampe vollstopfte, und so das Vorderrad blockierte. Lektion: Wenn jemand eine gröbere Tour vor hat, sollte er dieses jeder Praxis widersprechende Teil gegen einen hochgelegten Endurokotflügel (Acerbis etc.) tauschen.
DSCN2658.JPG
Mit dem hochgelegten Teil 0 Problemo.
DSCN2659.JPG
Naja, schlussendlich hat es auch Spaß gemacht etwas Dreck zu machen. :yeah:
DSCN2661.JPG
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Zuletzt geändert von spezi266 am Fr 1. Mai 2015, 03:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

Das Tagesziel Merzouga konnte nicht erreicht werden, so übernachteten wir am erst kürzlich eröffneten Camp Rekkam in Boudnib.
Fahrerisch war am nächsten Tag die Fahrt nach Merzouga nichts besonderes, aber die Landschaft war faszinierend. Wo normalerweise nichts als Steine und roter Sand zu finden sind, war alles anders. Die Wüste hatte sich in einen Garten Eden und in ein Blumenmeer verwandelt.
DSCN2664.JPG
Da war der Kontrast, als wir das Dattelpalmental bei Erfoud erreichten, gar nicht mehr so ins Auge stechend.
DSCN2670.JPG
Dem Kamel war an diesem Tag so alles recht wurscht. :mrgreen:
DSCN2656.JPG
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

In Merzouga bezogen wir wieder im Hotel Panorama Quartier. Ismail war in Granada (Spain) auf Verwandtenbesuch, und wurde daher von seinem Bruder vertreten. Am Abend gab es natürlich wieder Berbermusik von Trommeln begleitet.
Der See westlich von Merzouga war wie schon letzten Oktober mit Wasser gefüllt. Im April 2014 konnte man mit 100km/h oder mehr über die betonglatte Oberfläche fegen, jetzt war er ein Naturparadies.

Hier ein Pic vom April 2014:
DSCN1986.JPG
Und so sah es vor über einer Woche aus:
DSCN2673.JPG
Wasser, grüner Uferstreifen, dahinter Hamada (dunkler Boden) und dann die roten Sanddünen des Erg Chebbi
DSCN2680.JPG
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

Auch bei Alnif, wo wir normalerweise in einer roten, steinigen Marslandschaft campen, war grün angesagt.
DSCN2687.JPG
Die Aufnahme vom Dornenbusch ist AP76 gewidmet. :totlach:
DSCN2686.JPG
Danach ging es in die Berge des Haut Atlas (Hoher Atlas)
DSCN2691.JPG
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

Kowal auf seiner Tenere. Über 300tkm, aber schon der fünfte gebrauchte Motor. ;-)
DSCN2690.JPG
Meine kleine tapfere Truppe, kurz vor Tinehir, beim erreichen der Tar-Road.
DSCN2694.JPG
Am Camp Atlas kurz vor der Todra-Schlucht gab es keine Sitzkissen,...
Na klar, Peter hatte alle in seinem Zelt. Hat wahrscheinlich wie ein Pascha darauf geschlafen. :sleep:
DSCN2695.JPG
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

Captain hat geschrieben:wieder recht Abwechslungsreich :toeff:

da musst ein paar Putztage einplanen bis der rote Dreck aus allen Ritzen ist :-)
Der Patz war so pampig, dass er nicht mal richtig abgeflogen ist.

PS: Das Pic habe ich schon nach einer Teilreinigung gemacht. Manchmal sah es so aus, als hätte die AT einen 180er Reifen hinten drin. :mrgreen:

Spezi
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

Jedenfalls konnte sich meine AT unter den Dattelpalmen auch etwas ausruhen, die Stiefel habe ich ihr natürlich ans Heck gestellt. Sie muss ja nicht alles ansaugen.
DSCN2696.JPG
Nach Besichtigung der imposanten Todra-Schlucht, ging es wieder zur Querverbindung zur Daddes bei Tamtattouchte.
Letztes Jahr wurde eine neue Piste in das Tal geschoben, also östl. des Passes war die Anfahrt problemlos. Nur war die neue Piste durch Hochwasser wieder teilweise abgerutscht. An einer Stelle war nur ein schmaler Eselspfad zur Überwindung der Engstelle. Alle überfuhren das Hindernis. Barbara, die Lebensgefährtin von Kowal war als Vorletzte dran. Sie kam zwischen den Buckeln zum Stillstand, das Hinterrad noch hoch, die Füße nun zu kurz, ... das Moped kippte zum Flussbett. Wie ein Stuntman kam sie mit dem linken Fuß kurz auf, drehte sich und sprang in den Kies des Flussbetts gut 2,30m hinunter. Doch nun kam ihr Moped kopfüber hinterher. Es schlug zuerst mit den Armaturen auf, und dann kam das Heck in Richtung Barbara. Wie durch ein Wunder war ihr Fuß zwischen Lenker und dem Gepäck am Heck. Sie bekam nicht einmal einen Kratzer ab. (She had all angels). Die XT600 hat auch alles wacker überstanden, außer Navi und Lampenverkleidung war alles noch an seinem Platz. Barbara konnte nach einiger Nörgelei (she is a strong woman) auch weiter fahren. Als letzter war nun Peter dran. Zur Vorsicht demontierten wir seinen hangseitigen, rechten Koffer. Er kam problemlos über das Hindernis.
Diese Hartkoffer sind bei solchen Touren eher nicht so tauglich. Leicht kann man hängenbleiben, die steifen Dinger geben nicht nach, und man fliegt vom Bock. In Namibia waren sie mir schon hinderlich. Du fährst in einer tiefen Spur, wo du nicht rauskommst, daneben die hohe Böschung, und die verdammten Koffer ragen weiter hinaus als die Karosserie eines Landies oder Toyotas. Der Trend geht eben nicht umsonst zu den Weichbehältern, und natürlich weniger Gepäck >>> ist mehr Fahrspaß. :wheely:
Ab dem Pass teilte sich die Truppe. Ich führte den hinteren Teil an. Die Schwierigkeit war nicht ansich das Fahren im westl. des Passes gelegenen Flussbetts, sondern immer das schauen und finden der Path. Manchmal musste man um 180° wenden, ein Stück flussauf dann wieder 90°links etc. wie ein Flusskaptän der seinen Raddampfer um Hindernisse steuern muss. Einmal falsch gefahren, und du kannst deine schwere Braut, und die AT ist eine sehr heavy maiden, im weichen Kies retour schieben.
Aber schließlich erreichten wir alle wohlbehalten den Daddes-Canyon
DSCN2701.JPG
In der Schlucht führte der Daddes einiges an Wasser.
DSCN2709.JPG
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

Noch kurz zu den berühmten Serpentinen. Vom Cafe hat man den schönsten Ausblick:
DSCN2717.JPG
Die Fensterscheiben des Lokals sind mit allerlei Aufklebern versehen. Hier einige Kostproben:
DSCN2714.JPG
DSCN2715.JPG
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

Hier noch ein etwas politischer Picker:
DSCN2716.JPG
Danach wenden und das Daddes-Valley wieder zurück. So sollte es sein, doch Sebastian und Pauline, die auf Tar von Tinehir rundum hierher gefahren sind wollten noch eine Tajine essen. Es wurde bereits 5 Uhr und die Fahrt über den 2900m hohen Pass Tizi-n-Ouano nach Agoudal ist ungewiss und lange. Pauline entschloss sich mit uns zu fahren, und Sebastian meinte er würde uns auf der Strasse vor dem Pass noch catchen.
Also los, es war ja höchste Zeit. Bis Tilmi ist es eine recht unspektakuläre Fahrt über eine Tar-Road durch mehrere Orte. Dann beginnt die Schotterstrecke zum Pass.
DSCN2721.JPG
Ich war immer voraus gefahren, damit sich die anderen nicht zu lange mit Fotografieren aufhalten.
Peter, Pauline und Pawel waren recht schnell da, nur Sebastian fehlte.
Wenn wir zuwarten, müssten wir möglicherweise irgendwo auf der Passstrecke die Zelte aufbauen, denn im Dunkeln ist es hier gefählich zu fahren. Also weiter, ohne Sebastian.
Von den Serpentinen der Strecke hat man noch lange einen guten Blick ins Tal. Ich wartete an einer Stelle noch einige Zeit. Es bewegte sich etwas unten auf der Strasse, aber es war nur ein Esel.
Der Pass war von südl. Seite ohne Probleme zu bewältigen. 2939m zeigte das Navi an. Nun zur Abfahrt nach Agoudal. Zuerst ein kurzes Schneefeld, was aber keinem Troubles bereitete. Dann sind mehrere Hochebenen zu queren. Ich sah ein ganzes Feld von tiefen Spuren. Hier mussten sich vor einiger Zeit noch 4WDs über den matschigen Boden gequält haben. Jetzt war alles problemlos zu bewältigen. Weiter unten begannen dann die Wasserdurchfahrten, die aber jedem eher Spaß machten.
Die Sonne stand schon recht tief:
DSCN2722.JPG
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Zuletzt geändert von spezi266 am Mo 4. Mai 2015, 22:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

DSCN2730.JPG
So erreichten wir noch Agoudal (Auberge Ibrahim) bevor es finster wurde, nur auf Sebastian warteten wir noch. Noch einige Vorwürfe von Barbara, weil ich nicht auf Sebastian gewartet habe. ,, I said it`s time to move, it`s a long way to Agoudal from the serpentines, and a part of this is Off-Road, ... but he was eating his food slowly. I can`t take his table away!" Wozu sollte ich mich rechtfertigen, gesagt ist gesagt, und schließlich sind alle erwachsene Leute.
Sebastian erreichte schließlich doch noch im letzten dämmern Agoudal, und so ist auch diese Geschichte gut ausgegangen.

Nächster Tag Richtung Imilchil. Nach dem Ort führt westl. eine Strecke über einen kleinen Pass zum Stausee von Bin-el-Ouidane.
Hier der Strecke kurz nach Imilchil
DSCN2731.JPG
Die Wasserdurchfahrten machten allen Teilnehmern immer mehr Spass,
Pauline:
DSCN2735.JPG
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

Sebastian:
DSCN2736.JPG
Am Staussee wurde noch halt gemacht, damit sich einige abkühlen konnten.
Ich habe nur die Zechen ins Wasser gesteckt.
DSCN2748.JPG
DSCN2750.JPG
Morgen gehts weiter
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von zaskarion »

AFFEN (Twin) starker Bericht/Bilder!
Danke dafür spezi!
Beste Grüße aus der Pfalz
Joachim
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von theonewhoknowstorock »

unglaublich! ist dieses land jemals gleich?
life's a lesson - you learn it when you're through.
FYYFF
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von Radltreiber »

A matte Sache bis jetzt.Kein Schnee und keine toten Hunde. :klugscheiss:
Wenn schon italienisch dann Spaghetti aber keine Bikes
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

@towktr,
ja dieses Land ist ständig anders, so oft du auch dort warst.
Von der Vegetation, dem Wetter, dem Zustand der Pisten etc.
Nach 6 Monaten Abstinenz kannst du niemandem sagen wie schwierig oder wie leicht der heutige Tag wird.
Das ist eben Adventure und macht immer wieder Spaß, die Erwartung was die heutige Etappe alles bringen wird.

@Radltreiber,
leichtes Graupeln hatte ich nur in Mittelspanien, als ich mit dem Transporter vom Rio Ebro über den 1400m hohen Pass Richtung Teruel fuhr. Der Scheibenwischer und die leicht eingeschaltete Heizung haben dies natürlich nicht zu einem Adventure gemacht. Leider konnte ich auch nicht in einer Eishöhle übernachten, so wie du und Captain in Ketama. ;-)
Hunde gab es wieder genug. Gottseidank aber nicht direkt vor dem Frontwheel.

@Captain,
klar gehts weiter, wenn auch der Rest der Reise nicht mehr so ereignisreich war.

....
nach der Rast am Stausee ging es über Azilal (eine saubere Prinzenstadt, mit nun funktionierender Kanalisation) zum Camp Zebra an den Cascades de Ouzoud (Wasserfällen).
Am nächsten Morgen besichtigten wir die für Nordafrika imposanten Wasserfälle und hatten auch Kontakt mit den dort lebenden Berberaffen.
DSCN2760.JPG
DSCN2758.JPG
Leider versteckt sich der Affe gerade geschickt hinter den Blättern.

Fahrerisch war an diesem Tag nur die Etappe nach Marrakesh zu bewältigen.
Dank der P2008, einer kleinen Strasse, die ab Lehminate Marrakesh im Norden umrundet und beim großen Football-Stadion nahe dem Camp Relaise du Marrakesh endet, mussten wir auch nicht ins manchmal doch chaotische Verkehrsgewühl dieser Stadt.
Am Abend ging es dann für alle, außer mich, mit dem Taxi ab zum Basar. Ich zog es vor im Camp zu bleiben, da ich manchmal etwas unter plötzlicher Bedrängung im Darmbereich litt. Auf dem Basar gibt es ja nicht an jeder Ecke eine Toilettenanlage. :mrgreen:
So habe ich nur, die für Marokko typischen Taxis, Mercedes WDB 123 fotografiert.
DSCN2769.JPG
Nach dem Einwurf von zwei Imodium Kapseln habe ich mir eine Suppe gekocht, und bald ging es mir schon wieder besser.

Pics vom Basar gibt es genug bei den vorangegangenen Reisen.
Noch ein Wort dazu.
Die Atmosphäre auf dem Basar ist großartig. Man lässt sich von einer fremden Welt verschlingen. Das Angebot an Speisen, Gewürzen, Tüchern, bis hin zu Uhren und Sonnenbrillen (das sind natürlich Fälschungen von Luxusmarken) uvm. ist großartig. Aber lasst euren Verstand walten. Die Waren werden euch meist zu dreifach überhöhten Preisen angeboten. Wenn man die Hälfte runterhandelt sollten Verkäufer und Käufer zufrieden sein.
So bedenke, Nepp auf jedem Step. ;-)
Beim warten auf die Rückkehr der Basarbesucher, habe ich noch Bekanntschaft mit einer Dame aus Bayern gemacht. Sie reist alleine mit ihrem HZJ Toyota (neben Iveco eines meiner Lieblingsfahrzeuge) durch Marokko, besucht alte Kasbahs, fotografiert sie im Detail und schreibt einen Bericht darüber. Eine Kasbah ist eigentlich eine Festungsanlage, in Marokko wird der Ausdruck aber auch auf die Wohnburgen (tighremts) der Berber angewandt, wo der militärische Aspekt aber weit im Hintergrund stand.
Sie wollte auch einige Tage zuvor den Tizi-n-Ouano von Agoudal aus bewältigen. Sie ist aber trotz aller Vorzüge des HZJ im schmierigen Matsch gescheitert. Deshalb die vielen tiefen Spuren auf der Hochebene.
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

Da alle Teilnehmer sich entschlossen hatten zur Atlantikküste nach Mouley-Bouselham zu fahren, bin ich auch dieser Idee gefolgt. Die Anreise teils über Autobahn (um Casablanca und Rabat) ist der ödeste Teil dieser Tour. Mehr oder weniger flachwelliges Hügelland, sehr agrarisch genutzt. Etwas neues ist mir aber aufgefallen. In Marokko stehen im Frühjahr neben frischen Orangen auch immer Bananen auf dem Speiseplan. Ich dachte immer diese seien Importware. Doch wir fuhren an etlichen Folienhäusern (manchmal eher große Gestelle) vorbei, wo diese Stauden angepflanzt werden. Also doch Produktion im eigenen Land. Sie sind von außen gesehen mehr gekrümmt und kleiner, als die bei uns angebotenen EU- Verordnungsbananen, schmecken aber wesentlich besser als die kartongeschmackigen, unreifen EU-Pendanten.

Als der Atlantik erreicht war haben einige sich mit den Mopeds den Sandstrand gegeben. Der Sand trägt recht schlecht. Näher an der Brandung ist der Sand härter, nur wird das Fahrzeug dann mit dem Salzwasser eingesudelt, da man ja mindestens im zweiten Gang mit fest Gas (nearly full throttle :mrgreen: ) fahren muß, um tragfähig zu bleiben.
DSCN2772.JPG
DSCN2784.JPG
Lavage danach obligatorisch
DSCN2789.JPG
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

Etappe nach Chefchouen.
Zuerst besuchten wir noch die etwas nördlich gelegene Stadt Larache.
Der Rest einer Zitadelle aus spanischer Kolonialzeit kann dort besichtigt werden.
DSCN2792.JPG
Der Stadtkern ist noch von größeren Häusern mit orientalischen Ornamenten aus französischer Zeit geprägt.
So jetzt war es genug von der Atlantikküste, es ging nun auf der R410 einer Strasse die sich über die westlichen Berge des Rif-Gebirges schlängelt nach Chefchouen. Nahe einem Stausee war Zeit für eine kleine Rastpause, wo frische Erdbeeren gefuttert wurden.
DSCN2800.JPG
DSCN2802.JPG
Nach Ankunft am Camp oberhalb der Stadt gelegen, besuchten wir am Abend noch den Basar in den engen Gassen der Bergstadt. Er ist etwas ehrlicher, und noch nicht ganz so touristisch geprägt, wie der in Marrakesh. Die schwarze Schmierseife aus Resten der Olivenpressung habe ich mir wieder dort besorgt.
Chefchouen ist auch ein Haschischzentrum. Wenn du in den Lokalen der Einheimischen essen gehst, kannst du dir sicher sein, dass der Kellner etwas auf Trip ist. :-)

Die Reise ist damit leider wieder fast zu Ende.
Am nächsten Morgen noch die Fahrt über Tetouan zum Fährhafen Tanger-Med.
Wenn die Zeit nicht drängt noch ein Besuch in Gibraltar, und dann über die A7 wieder zurück nach Malaga zum Verladeplatz.

Was uns bleibt, sind Erinnerungen einer Reise zu einem Land, dass immer wieder aufs Neue fasziniert, und immer wieder neue Adventures und Herausforderungen bietet.

MOROCCO-THE MOTORBIKE PARADISE
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Sidney Denham
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xmario
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von xmario »

Wow - supalässig :anbet: :winke:
... almost grown
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pultquaeler
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von pultquaeler »

Auch danke.

Da muß ich auch noch unbedingt hin.

Marokko reizt mich sehr!!!!

:zelt:
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AT750
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von AT750 »

Hallo zusammen!

Ich hatte die grosse Freude mit Spezi266 dieses wunderbare Land mit seiner abwechslungsreichen Landschaft zu erkunden und gemeinsam ein paar Abenteuer zu erleben! An dieser Stelle nochmals ein herzliches Danke an Spezi266 für die tolle Organisation, die perfekte Navigation und die gute Kameradschaft! Es wird als unvergessliches Erlebnis in mein Reisetagebuch eingehen!

Normalerweise starte ich meine Touren von der eigenen Haustüre, da für mich die Anfahrt bereits zum Reiseerlebnis gehört. Hab somit das erste Mal einen Transport ausprobiert und kann nur sagen: Super!!! Alles hat perfekt funktioniert und die 6 Tage die An- und Abreise benötigt hätten, habe ich in Marokko verbringen können. Marokko ist wirklich ein Wahnsinns-Motorradland für On- und Offroad!

Danke nochmals!
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ap76
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von ap76 »

Schad das ich nicht dabei war! Leider meine Pfote......Sweet Memories.....

Aber im Oktober ists ja wieder so weit dann steht Afrika nichts mehr im Weg!
Blue Skies
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ap76
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von ap76 »

pultquaeler hat geschrieben:Auch danke.

Da muß ich auch noch unbedingt hin.

Marokko reizt mich sehr!!!!

:zelt:
Naja, Anfang Oktober gehts wieder Richtung Afrika und ich darf auch wieder mit :yeah:
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Re: Morocco the 5th, THE GREEN DESERT

Beitrag von spezi266 »

Nochmals herzlichen Dank für eure positiven Rückmeldungen.
Auch wenn es nicht immer möglich ist den gleichen Streckentakt einzuhalten, sorgt das Naturschauspiel immer wieder für Ausgleich.
So sind Peter und ich nach dem zeitraubenden Rückzug nach Missour, nicht die übliche Route über den Col de Belkassem gefahren, sondern ab Tajjite südöstlich das gleichnamige Flusstal nach Bouanane. Landschaftlich war diese Fahrt, es war meine erste über diese Route, schöner als die über den ,,berüchtigten" Belkassem.
Die nächste Tour nach Marokko sollte in der zweiten und dritten Oktoberwoche stattfinden, also von Samstag den 03.10. bis Freitag den 16.10. (Rückkehr nach Malaga).
Termin steht noch nicht hundertprozentig fest, es könnte sich noch um eine Woche später verschieben.
Das islamische Opferfest findet dieses Jahr im September statt, so ersparen wir uns geschlossene Wechselstuben und Geschäfte.

In diesem Sinne noch ein Pic zum Aventar von AT750, meinem unkompliziertem und immer wieder positiv eingestelltem Reisepartner.

NO ROAD?
NO PROBLEM!
10995385_861364890595223_8168126284767614245_n.jpg
Urheber dieses Pic ist Pawel, the driver of Tereza (Yamaha XT 600 Tenere )

LG vom Spezi
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