Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

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Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon pultquaeler » Mo 13. Feb 2017, 18:58

Ich frage mal so in die Runde:

Da auf unserer Tour heuer über den Iran und den Pamir in die Mongolei auch eine neue AT mitfährt, wollte ich mal wissen wie sich die mit schlechtem Sprit schlägt.

Also ich weiß konkret, das wir auf der Tour sicher 1000km ( oder etwas mehr ) in Usbekistan nur 80er bekommen .
Da gibt es schlicht normal kein 91 oder besser.
Ausser wir erwischen geschmuggelten Sprit aus Turkmenistan, dann bekommen wir auch 91 oder 95.

Ebenso in Tajikistan müßen wir mit 80 rechnen ( wenn auch nicht immer , nur am Pamir ) und in Kasachstan oder Kirgistan ( in den beiden Ländern aber nur, wenn man Pech hat )

Daher die Frage, verträgt die AT das?
Wenn dann geht es vermutlich mal um 3-4 Tankfüllungen in Serie in Usbekistan, und eventuell mal eine oder 2 in Tajikistan.

Oder soll man Oktanbooster mitnehmen?
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon spezi266 » Di 14. Feb 2017, 00:49

In Namibia mit 88 Oktan verbleit kein Problem, AT schnurrte wie ein Tiger.
BMW 650 Dakar rauchte danach am Krümmer von der Lambda-Sonde. :mrgreen:

Einzig einmal in der Ukraine, habe da in Turka, das ist eine Kleinstadt am A.... der Welt nahe der Grenze zu Polen Bieszczady getankt. Ich glaube ein 86 war auf der Säule aufgemalt. Weiß nicht was da für Spritzeug im Bunker war. Das Standgas war danach erhöht, ich glaubte schon der Bowdenzug klemmt irgendwo. War aber nicht. Habe dann unten an der Theiß eine Tanke gefunden, die hatte an der Säule Euro 95 gelettert. dort getankt, und alles lief wieder normal.

Du weißt oft nicht was für ein Zeugs von Sprit du bekommst, das ist das Hauptproblem. Die AT verträgt einiges an Niederoktanem. :bier:

LG vom Spezi

Apropo Sossusvlei Tanke. Da kann ich mich noch bis heute erinnern:
Sprit nahezu leer, und nur mehr wenig Kohle cash.
Das Camp war auch noch zu bezahlen.
Also haben wir erst mal getankt. Sprit ist ja wichtiger als Campingplatzgebühren. Oder?
Unleaded war leer, der Tankwagen kommt nächste Woche, also den 88er verbleit reingesudelt, bis randvoll.
Danach ab in den Laden.
In Sossusvlei zahlst du die Campgebühr bei einer Lady, mit Karte kein Problem.
Dann noch eine Nationalparkgebühr beim Ranger. Geht nur Cash, der nimmt keine Karte. Bei der Campgebührlady kann man die NP-Gebühr nicht zahlen, geht net.
Der Ranger schickt uns gut 5km weiter in ein Office, wo eine weisse Dame ist, die angeblich aus Berlin stammt, wo man Kohle für Karte bekommt. Die Gute war aber ausgeflogen. Wohin? Klar nach Walvis Bay oder Swakopmund. Dorthin fährt man ja, wenn man andere Leute sehen will. Die wird erst in zwei oder drei Tagen zurück sein.
Jetzt war der Kropf voll.
Wieder zurück zum Laden.
Ich stellte den Ranger vor die Wahl: ,, Now you take the card, or we go and pay nothing."
Der rollte mit den Augen, und dann plötzlich die Idee. :idee: :idee: :idee:
Es war so ein kleiner Lebensmittelladen angeschlossen, und der war mit einem Kartencashpayer ausgestattet. Mein Kumpel Alex kaufte einen Kaugummi, bezahlte mit Karte einen höheren Betrag, und wir hatten wieder Cash in Händen.
Ich war jedenfalls stinksauer auf den Ranger, uns erst durch halb Sossusvlei zu schicken, und danach erst diese Erkenntnis zu besitzen. FUCK YOU
:stress:
An die meisten Tankvorgänge kann man sich nicht zurückerinnern, aber dieser wird in meinem Vermächtnis ewig bleiben. ;-)
Zuletzt geändert von spezi266 am Di 14. Feb 2017, 01:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon Captain » Di 14. Feb 2017, 01:09

:klugscheiss:
Frage war ob die neue AT also die CRF 1000 den schmodder Sprit verträgt
.
.
.

allerlei Bilder

https://get.google.com/albumarchive/103613065857549785372

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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon spezi266 » Di 14. Feb 2017, 01:35

Captain hat geschrieben::klugscheiss:
Frage war ob die neue AT also die CRF 1000 den schmodder Sprit verträgt


Dort fahren viele Kraxn mit verbleitem Sprit. Nix Euro III oder IV.
Da wirst erst Lambda und Kat rausarbeiten müssen, sonst droht geldschmerzhafter Schaden.
Einen XRV-Akra ranbauen, die Sonde ausschrauben und zuschweißen. ;-)

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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon Grobmotoriker » Di 14. Feb 2017, 21:08

Gemeinhin wird behauptet, die CRF vertägt ab 91 ROZ.
Mit dem Sprit in Mauretanien hatte die Kiste keine Probleme:

http://www.africatime.bike/p/the-verdict.html

Wieviel Oktan der Stoff da hatte?? Aber sicher noch deutlich über 80...

Von Arrow gibt's ne homologierte Auspuffanlage mit ohne Kat:

http://ruggedroads.co.uk/epages/00cbb604-5d1c-407e-8207-580e14387ec5.sf/en_GB/?ObjectPath=/Shops/00cbb604-5d1c-407e-8207-580e14387ec5/Products/72521PO


Kann jemand genauer erklären, welchen Zusammenhang es zwischen Kat und Oktan gibt.
Da kenn ich mich nicht aus, würde mich sehr interessieren..

edit: soweit ich das sehe, ist die Arrow-Anlage natürlich nur mit dem entnehmbaren Kat legal..
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon Sulak RD04 » Di 14. Feb 2017, 21:41

Wenn ich mich recht erinnere ist das Blei im Sprit das Problem beim Kat
Vorsicht! Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.

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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon Grobmotoriker » Di 14. Feb 2017, 22:01

Macht Sinn :-)

Danke dir!
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon Sulak RD04 » Di 14. Feb 2017, 22:35

Ich hab jetzt nochmal nachgelesen. Ist ist tatsächlich so, dass der verbleite Kraftstoff den Kat zerstört. Die Lambdasonden mögen das auch nicht.
Die niedrige Oktanzahl kann ein Klopfsensor (in gewissen Grenzen) durch Verstellung des Zündzeitpunkts ausgleichen. Ob die CRF einen Klopfsensor hat und wie groß diese Grenzen sind, kann ich dir allerdings auch nicht sagen. Aber vielleicht meldet sich ja noch ein Motorenspezialist... ;-)
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon xrvsiro » Di 14. Feb 2017, 23:19

Blei setzt sich am kat ab und macht ihn unbrauchbar weil die oberfläche nichtmehr reagieren kann.fahren kannst aber normal.

Das problem wird eher die klopffestigkeit des sprits.moderne einspritzsysteme reagieren auf mindere spritqualität mit zurücknahme der zündung und einspritzung.
Die frage ist ob das bei 80oktan noch fahrbar bleibt und wie die einspritzventile und benzinpumpe auf verschmutzungen und wasser im sprit reagieren.
Das werdet ihr wohl erst unterwegs rausfinden.
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon Grobmotoriker » Mi 15. Feb 2017, 06:37

Hab gestern mal noch bei "threesome with twins" reingelesen, die sind ja da bereits gefahren. und siehe da:

Zitat: "Die beiden Africa Twins schlucken den 80 Oktan Sprit ohne Probleme"

http://www.threesomewithtwins.com/de/bikes/ (ganz runterscrollen)

Die Lambdasonden sollte man ausbauen können um sie zu schonen, oder? Müsste man halt Blindstopfen montieren.

Was mir noch einfiel: die CRF1000 hat den Benzinfiler vor der Benzinpumpe im Tank. Da kommt man im Falle einer Verstopfung desselben übelst hin. Ich würde mir da was überlegen, z.B. Filter demontieren, separaten Filter am Tankeinfüllstutzen und evtl. einen fliegenden in der Benzinleitung..

evtl so was? https://www.youtube.com/watch?v=IhQX_VR9sPA&t=14s

Mich würde übrigens alles zu Vorbereitung und Durchführung der Reise interessieren. Wollt ihr dazu nen thread starten, oder gibts evtl nen Blog? :wheely:
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon pultquaeler » Mi 15. Feb 2017, 08:20

Grobmotoriker hat geschrieben:
Die Lambdasonden sollte man ausbauen können um sie zu schonen, oder? Müsste man halt Blindstopfen montieren.

Was mir noch einfiel: die CRF1000 hat den Benzinfiler vor der Benzinpumpe im Tank. Da kommt man im Falle einer Verstopfung desselben übelst hin. Ich würde mir da was überlegen, z.B. Filter demontieren, separaten Filter am Tankeinfüllstutzen und evtl. einen fliegenden in der Benzinleitung..

evtl so was? https://www.youtube.com/watch?v=IhQX_VR9sPA&t=14s

Mich würde übrigens alles zu Vorbereitung und Durchführung der Reise interessieren. Wollt ihr dazu nen thread starten, oder gibts evtl nen Blog? :wheely:


Blei setzt sich am kat ab und macht ihn unbrauchbar weil die oberfläche nichtmehr reagieren kann.fahren kannst aber normal.


Das mit dem Blei sehe ich auch so wie Siro, der KAT ist das Problem, nicht die Sonde......
Die mißt kein Blei was ich weiß.

Filter habe ich einen von Touratech mit zum Tanken, der geht aber nicht immer, denn es gibt in den Ländern Pumpen, die kann man nicht dosieren, da dreht der Tankwart im Häuschen auf und auf Zuruf wieder ab.Wenn man das das erste Mal so macht, merkt man es wenn es schon über den Tank hinausschießt.

Wenn man Benzin aus Kanistern bekommt geht das ja.
Und auf normalen Tanken auch kein Problem.
Filter ausbauen sicher nicht, der hat schon Sinn so.

In der Benzinleitung bringt er nicht mehr viel, abgesehen davon vermute ich, das da schon Druck aufgebaut wurde für den Einspritzer.

Bei meiner Transalp war der 80er Sprit ja gar kein Problem, die hat den weggesteckt, ich hab nicht mal grob was gemerkt.

Auf meiner Homepage gibt es unter "Reisen" schon Infos zu den Vorbereitungen ( war ja 2013 und 2015 auch schon dort )

Ebenso unter Tips und Gear und Länderinfos

http://www.klausmotorreise.com
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon xrvsiro » Mi 15. Feb 2017, 08:49

Lambdasonde ausbauen ist nicht die beste idee...ausser du stehst auf motorkontrolleuchten und notlaufprogran
Multitool-geht nicht gibts nicht!:-)

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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon gulherr » Mi 15. Feb 2017, 09:21

Ohne Lambda Sonde läuft die CRF nicht mehr und diese wird auch für die Reglung der Einspritzanlage und der Zündung benötigt.
Kat sollte raus, Lambda Sonde bleibt drin

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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon Grobmotoriker » Mi 15. Feb 2017, 16:37

Seid ihr euch sicher?
Ich kenne mich mit dem ganzen modernen Zeugs kaum aus, meine bisherigen Mopeds waren alle Vergaser-Maschinen.

Ich finde halt im Internet die Angaben, dass Blei würde das Sondenelement zerstören, wegen der Ablagerungen.

https://www.hella.com/hella-tech-world-de-de/lambdasonde-3742.html

Wahrscheinlich kein Problem, wenn man nur ein paar Tankfüllungen durchjagt, aber wenn's mehr wird.. ??

Der deppate Sensor kostet halt etwas über 340 Teuros :gruebel:

Wer n Powercommander einbaut, ist fein raus, da wird der Sensor entfernt und ein "Lambdasonden-Eliminator" auf des Kabel draufgesteckt, feddisch - was ned da ist, kann ned kaputt gehen :mrgreen:
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon pultquaeler » Mi 15. Feb 2017, 17:31

Captain hat geschrieben::klugscheiss:
Frage war ob die neue AT also die CRF 1000 den schmodder Sprit verträgt



Richtig, Ohne Lambdasonde passt gar nix mehr.

Da wir heuer mit einer AT und einer BMW und ich mit der Transe die Strecken fahren, will ich einfach für meine Mitfahrer herausfinden, ob es geht und wo die Probleme liegen können.

Bei der Transe mach ich mir keine Sorgen, da ist das getestet und das läuft :wheely:

Aber bei den "Modernen " Mopeds wollen wir nichts kaputtmachen.
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon thunder100 » Mi 15. Feb 2017, 18:45

CRF 1000 L

1.) 91 Oktan gehn
2.) 88 kurzzeitig beschränkt,aber du musst dann auf das klingeln/klopfen hören-nicht Vollgas fahren- nicht Mörder aufreissen
3.) Blei im Sprit = KAT hin
4.) Lamdasonde belibt drinnen der ist das Egal

LG
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon pultquaeler » Mi 15. Feb 2017, 20:38

Danke, das hilft.

Ob Blei im 80er Sprit ist weiß ich leider nicht, das versuche ich mal rauszufinden.
Ich dachte eigentlich, das die auch Bleifrei sind, nur eben billiger 80er Fusel.

Aufreissen ist dort eh nicht angesagt, das wäre auch gar nicht so schlau....

Es wird sicher nicht immer passieren, und wenn wir es einigermaßen geschickt anstellen, dann muß man nicht pures 80er tanken ( also zb auf halbvollen 95er mal mit 80 drauf... ) und eigentlich geht es hauptsächlich um Usbekistan, da kann man sich eventuell helfen, weil es überall geschmuggelten 91er oder 95er aus Turkmenistan gibt. Der hat bessere Qualität, kostet auch etwas mehr ( zahlt man halt 80 cent statt 60,.... )

Ich hab mir auch gerade nochmal die Strecke angesehen, Usbekistan sind ca 1000km, die wir durchfahren, und wenn wir in Turkmenistan noch mal volltanken kommen wir bis Bukhara, dann nehmen wir halt noch mal 5-10 L guten Sprit mit in Wasserkanistern.
In großen Städten haben wir eine Chance auf 91er Sprit, mit Glück.
geschmuggelten aber sicher.
Der wird gut gehandelt, weil den viele fahren wollen ( gibt genug mit Kohle, die haben gute Autos und die fahren nicht alle mit Gas )

naja, und in Tajikistan dann halt auch nur als Notfall, wenn es gar nichts Anders gibt.
Die Gegend wo es eng werden kann sind auch nur ca 500km, und da können wir es auch so machen wie in Usbekistan..

Aber ich kenn das, mein Schwiegersohn ist Verkaufsleiter von Merzedes in UB, der war auf einem Meeting in Deutschland und als ein neues Auto vorgestellt wurde, hat er mal gefragt wie das mit schlechtem Sprit wäre.

Die haben ihn dann alle groß angesehen und gemeint "good question" und dann verwundert getan, weil es ja nirgendwo mehr auf der Welt schlechten Sprit gäbe, und da muß man doch.....
Naja, ich sag mal so, die Leute vor Ort wissen eher was es gibt und was nicht.......

Der Kollege der mit der BMW fahren will hat das Problem auch, die alte 1200er hatte Klopfsensor, die neue nicht mehr....
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon Grobmotoriker » Mi 15. Feb 2017, 20:41

Vielen Dank für die Infos Roland.

Gibt's da irgendwelche Anhaltspunkte, wieviel verbleiten Sprit so ein Kat verträgt, bis er unbrauchbar wird? Im Sinne von:

- Im Notfall kannste mal 2, oder 3 Tankfüllungen durchjagen, wenn es nix anderes gibt
oder
- mach das bloss nie, das Teil raucht sofort ab..... ??



Klaus, danke für den Link zu deiner Seite!
Hab a bisserl reingeschmöckert - da werde ich noch mehr Zeit verbringen :whb: :-)
Bin gespannt, wie Eure Erfahrungen mit der "Neuen" CRF dann sein werden.

Was für ne BMW fährt denn noch mit?
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon thunder100 » Mi 15. Feb 2017, 21:02

1 Tankfüllung 50% der Fläche ist kaputt-->so wars zumindest bei den Auto's-->beim Motorrad hat die Frage noch nie wer gestellt

Also besser garnicht

LG

Roland
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon Grobmotoriker » Mi 15. Feb 2017, 23:00

Gut zu wissen :rolleyes:

Danke nochmal.
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon pultquaeler » Do 16. Feb 2017, 07:19

thunder100 hat geschrieben:1 Tankfüllung 50% der Fläche ist kaputt-->so wars zumindest bei den Auto's-->beim Motorrad hat die Frage noch nie wer gestellt

Also besser garnicht

LG

Roland


Danke

Das man heute noch verbleites Benzin bekommt, das hätte ich nicht gedacht.

Aber jetzt mal rausfinden, ob die dort Verbleit oder Unverbleit haben.
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon spezi266 » Do 16. Feb 2017, 10:29

Beim leaded petrol wird auch die Lamda (O2-Sonde) indirekt betroffen. Durch Ablagerung überhitzt das Teil.
Deshalb hat es bei der 650er BMW dort nach dem Abstellen herausgeraucht.
Die BMW hatte einiges später auch ein Problem mit dem Standgas. Lief auf 1800 rep, dann wieder normal. Ob das von der Lambda (falscher Wert) kommt, oder ob da irgend ein anderer Sensor betroffen ist weiß ich aber nicht. (Die hat auch so einen Stellmotor für die Drosselklappe, der wird ja auch von diversen Sensoren angesteuert)
Mit einem defekten Kat ist das Fahren kein Problem. Erst beim nächsten Abgastest >>> §57a Pickerlüberprüfung. :mrgreen:

Das Hauptproblem ist aber wie ja schon angesprochen. Dort wo es kein Petrol gibt, nur Klein- oder Schwarzmarkt, wird nicht viel gefragt was drinnen ist. Fahren oder Schieben als Alternative ist angesagt.

Heuer im August fährt auch ein CRF-Besitzer nach Kirgisistan/Tadschikistan mit. Aber mit seiner alten XRV.
Der Trend geht ja zu zwei oder mehr Motorrädern. ;-)

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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon pultquaeler » Do 16. Feb 2017, 20:53

OK, ich hab mich lange genug durchgefragt.

Soviel weiß ich mal:
Es gibt in den Ländern definitiv kein verbleites Benzin mehr.

Das Benzin ist nur schlecht, aber nicht verbleit :yeah: :yeah:

http://www.lead.org.au/lanv11n4/lanv11n4-5.html

Damit müßen wir jetzt nur schauen, das der Kollege mit der neuen AT und der mit der BMW einen schonenden Mix in Ihre
Mopeds bekommen und alles ist gut

:wheely: :wheely:
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon Grobmotoriker » Do 16. Feb 2017, 22:00

Super :-)

Hab da auch schon rumgegoogelt und nüscht gefunden ..

Danke für den link

Edit: Ich fahre in 10 Tagen Richtung Marokko :dance:
Im Internet (bei Pistenkuh.de) habe ich gelesen, es gäbe in Mauretanien nur verbleites Benzin zu kaufen.
Daher war ich bei dem Thema etwas aufgescheucht...

So ist das, wenn man bei den Diesel-Fahrern mitliest :rolleyes:
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon thunder100 » Fr 17. Feb 2017, 11:41

womit die Alte noch fährt(Exclusive des Schmutzes ) fährt die neue auch

LG

Roland

PS:Nochmals-->nicht chauvinistisch**-->Leinenbluse**/Leinenhemd* zerreisen und den Stoff beim Tanken als filter verwenden.Funktioniert immer

*oder Poster .......
**Also nicht Z.B. der Bauchtänzerin herunter reissen
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon pultquaeler » Fr 17. Feb 2017, 11:54

thunder100 hat geschrieben:
PS:Nochmals-->nicht chauvinistisch**-->Leinenbluse**/Leinenhemd* zerreisen und den Stoff beim Tanken als filter verwenden.Funktioniert immer

**Also nicht Z.B. der Bauchtänzerin herunter reissen

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Die Bauchtänzerin hat ja gar nicht mehr viel Leinen an :undweg:

Ich hab sowieso von Touratech einen Filtertrichter mit Wasserabscheider.

Aber eventuell bastel ich aus Leinen so eine Art Tankstutzenfilter, den man dann nur auflegen muß.....
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spezi266
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon spezi266 » Fr 17. Feb 2017, 23:38

Ein bissel westlich dekadent ist dieses research paper, “Leaded Vehicular Fuel and the Global Effort to Eliminate Lead Poisoning”, schon.
Etwas lächeln kann man schon über die Vergleiche: Staaten die verbleites Benzin an den Tankstellen anbieten und z.B. Korruption, Demokratie Index, Pressefreiheit, ... usw.
Namibia fehlt gänzlich auf der Liste, obwohl leaded petrol mind. bis 2010 paralell zu unleaded angeboten wurde.
Warum: >> alter Fahrzeugpark mit größerem Anteil von Ottomotoren.
Marokko hatte mit dem Ausstieg kaum Probleme, da Benzin im Gegensatz zu Diesel für marokkanische Verhältnisse sauteuer ist. Kostet so um 1€/l. Daher ist der Anteil Benziner im PKW-Segment sehr niedrig. Motorräder und auch Tuck-Tucks sind allesamt chinesische Produkte mit Lizenzmotoren ehem. japanischer Hersteller. Sie benötigen keinen Bleizusatz.
Anders die zentralasiatischen Staaten, wo noch ein großer Anteil an Fahrzeugen, sogar mittlere LKW wie GAZ 52 und 53 aus ehemals sowjetischer Produktion mit Ottomotoren fahren. Die meisten benötigen Bleizusatz. Der wird jetzt halt statt über Zapfschlauch von der Dose reingekippt. Die Menge wird geschätzt. Ob das umweltfreundlicher ist, ist halt auch fraglich.
Die Spritqualität ist z.B. in Marokko auch eine andere. Oktanzahl ist 95, aber der Schwefelanteil dürfte um einiges höher sein als hierzulande. Man merkt das am Geruch, wenn der Sprit länger im Tank bleibt.
Naja, wir technisch überlegenen fahren ja auch mit beigemischten Biokraftstoffen wie Rapsmethylester und Bioethanol.
Fürs erstere wird jetzt schon Palmöl importiert, wie umweltfreundlich. Und wenn für Bioethanol Getreide/Zuckerrohr und andere essbare Pflanzen verwendet werden, frage ich mich auch nach dem Sinn der Sache.
Schaden hat zumindest der Rapsmethylester in der Vergangenheit schon genug an Bau- und Forstmaschinen in der kalten Jahreszeit angerichtet. Betroffen waren vor allem Fahrzeuge mit Stahltank (Tank im Rahmen) und mit ungeheizten Vorfiltern. Dort hat die Veralgung dann zugeschlagen.

Es macht natürlich Sinn etwas für die Umwelt zu tun. Aber keinesfalls sollte man mit dem Finger auf andere hinzeigen, und dumme Vergleiche anstellen, gegen die, die noch nicht so weit sind, oder es noch nicht können. Die wollen auch fahren, und ihre Wirtschaft in Trab halten.

LG vom Spezi
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon Captain » Sa 18. Feb 2017, 00:15

pultquaeler hat geschrieben:Auf meiner Homepage gibt es unter "Reisen" schon Infos zu den Vorbereitungen ( war ja 2013 und 2015 auch schon dort )

Ebenso unter Tips und Gear und Länderinfos

http://www.klausmotorreise.com


welche Optionen hast du für den Gen3 genommen?
habe auch so ein Teil rumliegen werde aber erst aktivieren wenn ich weiter wegfahre
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Re: Welche Oktanzahl verträgt die AT ?

Beitragvon pultquaeler » Sa 18. Feb 2017, 08:40

Captain hat geschrieben:
pultquaeler hat geschrieben:Auf meiner Homepage gibt es unter "Reisen" schon Infos zu den Vorbereitungen ( war ja 2013 und 2015 auch schon dort )

Ebenso unter Tips und Gear und Länderinfos

http://www.klausmotorreise.com


welche Optionen hast du für den Gen3 genommen?
habe auch so ein Teil rumliegen werde aber erst aktivieren wenn ich weiter wegfahre


Ich registriere den erst.

Aber beim Gen1 habe ich Basic, dann das Tracking und den Versicherungsschutz genommen.
Das werde ich wieder tun.

Versicherungsschutz halte ich für OK und bei dem Preis passt das.
Ist aber im Vergleich zu 2015 deutlich teurer geworden, hab ich gemerkt, werde das trotzdem machen.
Die Sicherheit ist mir das wert.

Spezi266 hat geschrieben:Es macht natürlich Sinn etwas für die Umwelt zu tun. Aber keinesfalls sollte man mit dem Finger auf andere hinzeigen, und dumme Vergleiche anstellen, gegen die, die noch nicht so weit sind, oder es noch nicht können. Die wollen auch fahren, und ihre Wirtschaft in Trab halten.

LG vom Spezi


geb ich Dir auch Recht, das man Essen in den tank füllt, dafür hab ich kein Verständnis.
In Usbekistan, genau da wo man meist ( ausserhalb der Städte, aber die Distanzen sind groß ) nur 80er bekommt, da fahren die meisten Autos und LKW mit Autogas.
Zuletzt geändert von pultquaeler am Sa 18. Feb 2017, 08:42, insgesamt 1-mal geändert.
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