Reglerproblem - Lösung

robsstmk
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon robsstmk » Do 28. Mai 2015, 14:15

Soo, hab die 3 gelben Kabel jetzt verbunden...- messe auf Standgas 13,8 V... jedoch wird ein Kabel sehr warm...- hmmm ??? - Reglertod?
lg

robsstmk
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon robsstmk » Mo 1. Jun 2015, 18:15

@ Marytwin, Forumsanleitung??? wo bitte - Danke im voraus...lg

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markusffsai
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon markusffsai » Di 17. Mai 2016, 21:15

Hallo, heute denke ich ist auch mein Regler gestorben, den Stecker LiMa - Regler habe ich voriges jahr getauscht und heuer endgültig verlötet.
Aber beim Laufenlassen ohne Licht habe ich eine Spannung von 14,5 bis 14,9 Volt mit Licht nur noch um die 12,6 Volt.

Ich habe schon im Handbuch nachgelesen, und das sagt das die Spannung bei 5000 U/min 14 bis 15 Volt einpendeln soll.
Aber wenn ich das Licht dazuschalte, dann geht es runter auf 11 bis 12,6 Volt und das ist denke ich zuwenig.......

Wie gesagt die gelben Kabeln habe ich etwas verlängern müssen und habe diese verlötet. Sollte ich die zwei rot/weiße und die zwei grünen Kabeln auch verlöten?

Die Batterie war über dem Winter im Keller und wurde geladen......

Könnte das der Regler sein der langsam aber sicher gestorben ist?
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon Sulak RD04 » Mi 18. Mai 2016, 20:03

Ja, das scheint der Regler zu sein. Du kannst die (noch) vorhandenen Stecker auf Korrosion prüfen. Das wird allerdings nur dem neuen Regler nutzen.

Wenn du mit einem Multimeter umgehen kannst, dann würde ich an deiner Stelle den Regler noch durchmessen. Die Lichtmaschine kannst du ebenfalls mit einem Multimeter prüfen. Angaben dazu findest du im WHB.

Einen neuen Regler findest du u.a. bei Motek oder Xmas. In der Bucht gibt es ebenfalls jede Menge davon. Ich empfehle immer noch den Regler irgendwo hinten an die frische Luft zu setzen und zumindest die gelben Kabel von der LiMa zu verlöten. +/- habe ich z.B. auch direkt an die Batterie geklemmt. Der runde Stecker ist stillgelegt.


Klaus
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon Captain » Mi 18. Mai 2016, 22:21

markusffsai hat geschrieben:Hallo, heute denke ich ist auch mein Regler gestorben, den Stecker LiMa - Regler habe ich voriges jahr getauscht und heuer endgültig verlötet.
Aber beim Laufenlassen ohne Licht habe ich eine Spannung von 14,5 bis 14,9 Volt mit Licht nur noch um die 12,6 Volt.

die Kabel vor dem verlöten schön blank gemacht, meistens reicht der Kupferwurm einige cm. unter die Isolierung

Ich habe schon im Handbuch nachgelesen, und das sagt das die Spannung bei 5000 U/min 14 bis 15 Volt einpendeln soll.
Aber wenn ich das Licht dazuschalte, dann geht es runter auf 11 bis 12,6 Volt und das ist denke ich zuwenig.......

kann aber auch eine Defekte Batterie die Ursache sein, Batteriepole fest (hatten in Marocco einen zerbrochenen Batteriepol, Masse Problem usw. Lichtmaschine durchmessen

Wie gesagt die gelben Kabeln habe ich etwas verlängern müssen und habe diese verlötet. Sollte ich die zwei rot/weiße und die zwei grünen Kabeln auch verlöten?

also zwei Lötstellen pro gelbem Kabel, die rot/weis = plus und die grünen = minus machen keine Probleme da der Stecker wasserdicht ist also nix verlöten ausser du nimmst einen Motekregler da gehen die Kabel vom Regler direkt an die Batterie

Die Batterie war über dem Winter im Keller und wurde geladen......

die Batterie muss vollständig geladen sein um richtige Messwerte zu bekommen

Könnte das der Regler sein der langsam aber sicher gestorben ist?


klar kann der Regler einen defekt haben, ob er in Ordnung ist kannst du nicht verlässlich durch Messung mit MM herausfinden, du kannst nur einen Diodentest machen, falls die anderen Punkte beseitigt sind und noch immer keine Änderung dann einen anderen Regler einbauen und die Ladespannung messen.
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon markusffsai » Do 19. Mai 2016, 07:05

Hallo!

@Captain: Danke, du hast mir ja schon mal mit der Benzinpumpe geholfen! :anbet: Ich habe das Kabel um gute 4cm gekürzt, mit Lötsäure/Lötfett behandelt und gut verlötet, wobei ich sagen muss, der Draht ist besch......zu löten. Batterie ausgebaut Kontakte kontrolliert, Spannung 12,7Volt. Den Regler und die LiMa durchgemessen, Diodentest und keinen Durchschlag. Ich werde mal so weiter tuckern und hoffen.... :toeff:

@Sulak RD04: :top: Ich habe alles soweit wie Möglich mit dem Multimeter durchgemessen und auch mit dem Diodentest, scheinbar keine Auffälligkeiten, der Regler ist noch am Originalplatz nur mit dem Unterschied, dass ich schon vor Jahren den Abstand zwischen dem Alu-Holm, wo sich die Befestigungspunkte befinden, zum Regler vergrößert habe und eine Wärmeleitplatte verbaut habe. Der Regler wird noch warm aber es hält sich in Grenzen.

Weiters habe ich ein Multimeter von einem Motorrad-Ausstatter verbaut, damit ich immer eine kleine Kontrolle über die Ladung habe, und sollte was nicht passen, gleich abstellen kann.........
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon Captain » Do 19. Mai 2016, 21:27

mach einmal eine Messung mit MM am Stecker wo die Reglerkabel reingehen, die grüne Dichtkappe raushebeln dann kommst du zu den Kontakten dazu.
Falls dann die Messung gleich wie an den Batteriepolen ist kannst du Fehler im Kabelbaum ausschließen.
Anderen Regler probieren, musst natürlich deine verlöteten gelben Kabel abkneifen :-(
Könnte dir einen Mosfetregler borgen mit vorgerichteten Anschlüssen für den runden Originalstecker (rot weiß und grün)
und offene Kabelende für die gelben Limakabel.
Bezugnehmend auf diese Postings, dort wird es sonst zu Offtopic

http://www.africa-twin.at/forum/viewtopic.php?f=10&t=5490&p=59167#p59167

und ja du bist ja nicht ganz unbedarft, also es wird schon werden die AT ist ja kein Hochtechnisches Gerät :-)

Die Bootsmotoren machen da weit mehr Probleme, habe auch einen alten Mercury 80 HP so eine schwarze Sau
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon spezi266 » Sa 21. Mai 2016, 10:29

Captain schrub:
Die Bootsmotoren machen da weit mehr Probleme, habe auch einen alten Mercury 80 HP so eine schwarze Sau

:klugscheiss: Na dann wirds Zeit, dass du zum Gran Capitan aufsteigst.
Zwei CAT oder Pentax zu je 400HP. :yeah:
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Cats do not go for a walk to get somewhere, but to explore.
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon Henry » So 22. Mai 2016, 11:04

meiner ist bei 40°+ geschmolzen, seit ich Lüftungsgitter eingebaut habe (25.000) funktionierts wieder perfekt !
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es ist Zeit ein Bier zu trinken !

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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon markusffsai » Mo 23. Mai 2016, 11:49

Captain hat geschrieben:
Die Bootsmotoren machen da weit mehr Probleme, habe auch einen alten Mercury 80 HP so eine schwarze Sau


Na na, wie sprichst du vom Seetraktor :lach:

Nun, es wird, es wird.....Die Arbeiten sind gemacht, die Werte beim Messen scheinen Okay, die Ladung ist je nach dem zwischen 12,3 und 14,4V....bin heute mal 50km gefahren, okay die Kabeln haben um die 55° Grad aber sonst......und was die Bootsmotoren betrifft, unsere Twins haben es nicht so mit dem Seewasser...... :totlach:
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon Captain » Mo 23. Mai 2016, 16:44

markusffsai hat geschrieben:
Nun, es wird, es wird.....Die Arbeiten sind gemacht, die Werte beim Messen scheinen Okay, die Ladung ist je nach dem zwischen 12,3 und 14,4V....bin heute mal 50km gefahren, okay die Kabeln haben um die 55 Grad


kommt auf die Messung an aber das weist eh
Standgas mit und ohne Licht
3000 rpm mit und ohne Licht
dann hast du aussagekräftige Werte
die Batterie wird ja erst um die 13,7 V geladen und das
solltest du im Betrieb schon haben.
Die Kabel werden zu warm da hast irgendwo einen Engpass :-) viel mehr als 60 Grad hält der Regler auf Dauer auch nicht aus.
Also weitermachen, ich hab dir ja schon ein Angebot gemacht aber vielleicht hast wen in der Nähe mit einem Regler zum probieren
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon Captain » Mo 30. Mai 2016, 13:33

wie man am ÖTTT wieder gesehen hat eine Voltanzeige der Ladespannung kann Gold wert sein und die Twin vor größeren Schäden bewahren.
und die BMW Fahrer die immer Ersatzteile für die AT mithaben :-)
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon schneckerl96 » Mo 30. Mai 2016, 15:34

hee den regler hab ich mitghabt und eine benzinpumpe
Mfg Peter :blaulicht: :auto:

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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon Captain » Mo 30. Mai 2016, 17:19

schneckerl96 hat geschrieben:hee den regler hab ich mitghabt und eine benzinpumpe


heeee jo mitghobt bis zum campingplatz war aber trotzdem dem BMW Fahrer seiner :pfeif:
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon schneckerl96 » Mo 30. Mai 2016, 19:33

jo eh, auba mitbrocht hob em i
Mfg Peter :blaulicht: :auto:

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Kram
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon Kram » So 2. Jul 2017, 13:45

Hallo,
Nachdem ich nun auch schon den zweiten Regler in meiner RD04 hab, geb ich einfach meinen Senf dazu.
Beim ersten Mal hatte ich Glück, dass der Regler nur meine Lima ständig kurzgeschlossen hat und keine Überspannung ins Bordnetzt abgegeben hat, was dazu führt, dass alle Abnehmer der Reihe nach den Geist aufgeben. Ist einem Freund von mir auf Reisen passiert. Da hab ich mir den hochgepriesenen SH650A-12 aus fernen Landen kommen lassen. Der hat dann seit 2009 bis Ende 2016 auch seinen Dienst getan. Ich glaub so 70.000 Km. Zwischendurch war ich mal beim X-Mas, weil das Ding nicht geladen hat. Typisch für Regler mit Stecker ist halt, das sie bei der RD04 an der Seitenverkleidung unter der Last vom Sattel scheuern. Also einfach nur neuer Verkabelung, auch wegen Korrosion der Lima Zuleitung (die drei Gelben). Bei der Gelegenheit wurde eine 30A Sicherung ins +-Kabel eingebaut um gerade die Überspannung und das Schießen aller Verbraucher (Lampen, Tripmaster, Drehzahlmesser, etc.) zu verhindern. Nun wollte der SH650A-12 wirklich nicht mehr und hat schon bei 13,7 V abgeregelt. Das Problem? Die Gussmasse, in der die Regeleung eingegossen wurde zeigte einen Spalt und war nicht mehr dicht. Jetzt hab ich einen größeren Regler drin. Ich muss mal nachsehen, was X-Mas mir da eingebaut hat. Jetzt kann ich die Lima voll ausschöpfen ;-) Statt der 14,7 V hab ich am Stand nun 15,3 V ;-) und bekomme über meinen Selbsbau-Spannungssensor die Rückmeldung von einzelnen Spannungsspitzen. Aber ich fahre ohnehin ständig mit Zusatzscheinwerfern. Das geht nun auch in der Stadt (War vorher nicht möglich). War damit bisher ~6000+ Km unterwegs und hatte keine Probleme. Auch Zusatzschienwerfer und Fernlicht sind jetzt auf längere Zeit (nicht auf Dauer) kein Problem. (War eher eine unabsichtliche Erfahrung, nachdem mein Fernlichtschalter hängen geblieben war und ich festgestellt habe, dass ich tagsüber schon den halben Tag mit Fernlicht unterwegs war :-(

Mythos 1:
Die Position des Reglers. Bei der BMW 800 GS ist der Regler auf dem Zylinder verbaut. Klar hängt es davon ab, wie warm der Regler wird oder der Zylinder. Das ist aber auch eine Frage der Reglerdimensionierung.
Mythos 2:
Der Regler verbrennt den überschüssigen Strom der Lima. Der Regler schließt die Lima nur kurz, wenn sie zu viel Strom gibt. Allein, dieses Kurschließen erzeugt auch Wärme. Wenn der Regler "zu klein" ist und die Lima zu oft kurzschließt, wird er zu heiss, weil meistens auch die Kühlrippen des zu kleinen Reglers zu schwach dimensioniert sind.
Mythos 3:
Ein Regler hält ewig oder es gibt den idealen Regler. Zum einen ist es wohl eine Balance zwischen Stromproduktion und Stromabnahme, zum anderen wohl auch eine Frage der gefahrenen Kilometer und der Umweltbedingungen :-)
Mythos 4:
Je höher die Drehzahl, je höher die Spannung. Ich hab mir von X-Mas sagen lassen, dass es gerade umgekehrt ist. Ich konnte das bei Messfahrten mit der TA und auch mit der AT nachvollziehen. Im Leerlauf geben sie bis zu 15,3 ab. Nach oben hin sinkt die Spannung auf 14,3, wobei die Spannung im Leerlauf dann auch nach ein bisschen stehen absinkt.

Ich hab daraus geschlossen:
1) Auf jeden Fall das + vom Regler zusätzlich mit 30A absichern. Ich weiss jetzt aber nicht ob flink oder nicht. Nachdem das Bordnetz aber mit 20 A abgesichert ist, gehe ich mal davon aus.
2) Keinen Regler mit Stecker am Regler nehmen. a) mechnische Belastung (durchscheuern je nach Positionierung des Reglers) b) zusätzliche Korrosionspunkte. Dadurch wird der Übergangswiederstand im Stecker so groß, dass die Kabel anfangen zu schmoren. Auch der Regler wird damit angeheizt.
3) Eher eine Nummer größer als das Original. Die Lima soll ja laut Captain 360 Watt bei 5000 U/min haben. Ich fürchte, sie kann noch mehr. Bei dem bisschen, was in den meisten Fällen an Verbrauchern dranhängt, muss der Regler ganz schön kurzschliessen. (wobei... 15,3V mal 20A(Bordnetzsicherung beim Relais) sind 306W :-O Das ist ja fast das, was bei mir allein an Licht draufhängt, wenn ich mit Zusatzscheinwerfern und Fernlicht fahre.(korr: Sind ja nur 240W Licht ;-) 2x55 Zusatzscheinwerfer+ 2x60 Fernlicht + 2X5 Stand- + Rücklicht) Mein Regler wird jedenfalls maximal lauwarm (und das im Stand bei Zimmertemperatur und einem Scheinwerfer).
4) Kabel vom Regler ausreichend dimensioniert (sollten so schon am Regler sein) mit + auf (Korr, siehe nächster Beitrag von Captain 03.07.17) das Starterrelais, wo das dicke rote Kabel von der Batterie ankommt und - am einfachsten mit der Schaube, an der der Regler hängt auf den Rahmen hängen. (Der SH650A-12 hatte zwei dünne Strippen, die direkt auf der Batterie angeschlossen wurden. Ist auch ein paar Jahre gut gegangen... Klopfaufholz) So hat es der Experte jedenfalls bei mir gemacht.

Ich muss heute sowieso nochmal in die Garage. Schreib dann noch welchen Regler ich jetzt habe.
Und aus. Ist eh schon wieder zu lang. (Schwafel)

Steht eh auf der Rechnung, ist wahrscheinlich ohne Demontage nicht ablesbar: SH538D-13

[Nachtrag 09.07.17: Bei den neuen Modellen der F800GS hat BMW den Regler an den oberen rechten Rahmenzug gesetzt. Vielleicht war die Position auf dem Zylinder, wie bei den ersten Modellen doch nicht ganz so ideal?]
Zuletzt geändert von Kram am So 9. Jul 2017, 07:14, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon Captain » Mo 3. Jul 2017, 10:36

:klugscheiss:
Achtung wenn kein Schreibfehler, dann sehr gefährlich, nicht nachmachen

Kram hat geschrieben:

4) Kabel vom Regler ausreichend dimensioniert (sollten so schon am Regler sein) mit + auf (Korr) den Starter, wo das dicke rote Kabel von der Batterie ankommt und - am einfachsten mit der Schaube, an der der Regler hängt auf den Rahmen hängen.

(Der SH650A-12 hatte zwei dünne Strippen, die direkt auf der Batterie angeschlossen wurden. Ist auch ein paar Jahre gut gegangen... Klopfaufholz) So hat es der Experte jedenfalls bei mir gemacht.


!!auf keinen Fall das Pluskabel vom Regler auf das Kabel zum Starter anschliessen, dann dreht ja der Starter sobald der Motor läuft und der Regler Strom liefert!!

man kann das Pluskabel vom Regler am Starterrelais anschliessen und zwar an dem Kabelanschluss am Relais wo das Kabel zur Batterie führt. Aber auf jeden Fall stabile Ringzungen nehmen und mit Kleberschrumpfschlauch abdichten.
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Re: Reglerproblem - Lösung

Beitragvon Kram » Mo 3. Jul 2017, 14:01

Wo er recht hat, hat er recht. Ich hatte ursprünglich Starterrelais geschrieben. War mir dann aber nicht mehr sicher und habe es falsch "korrigiert". :oops:

Danke!


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